Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
zärtlichkeit f.
zärtlichkeit , f. , in spätmhd. zeit ( Lexer 3, 1089 ) auftretende, erst seit Fischart häufiger bezeugte bildung zu zärtlich; obd. anfangs ohne umlaut; ins nd. mit t- entlehnt bei Schambach 224 b . 1 1) alt im sinne von lieblichkeit, anmuth; mhd. sines lichames zertlichkeit leb. d. hl. Ludwig 18, 11 R.; Poppaea Neronis haussfraw solle sich alle morgen mit eselsmilch gewaschen haben. und das solle sie gethan haben zu erhaltung der gesundheit, der schönheit und der zertlichkeit G. F. Messerschmidt v. d. esels adel 578 a Dornavius; später so nicht mehr belegt: erst in der 2. hälfte des 18. jahrhs…