zärtlichkeit,
f. ,
in spätmhd. zeit (Lexer 3, 1089)
auftretende, erst seit Fischart
häufiger bezeugte bildung zu zärtlich;
obd. anfangs ohne umlaut; ins nd. mit t-
entlehnt bei Schambach 224
b. 11)
alt im sinne von lieblichkeit, anmuth; mhd. sines lichames zertlichkeit
leb. d. hl. Ludwig 18, 11
R.; Poppaea Neronis haussfraw solle sich alle morgen mit eselsmilch gewaschen haben. und das solle sie gethan haben zu erhaltung der gesundheit, der schönheit und der zertlichkeit G.
F. Messerschmidt
v. d. esels adel 578
a Dornavius; später so nicht mehr belegt: erst in der 2.
hälfte des 18.
jahrhs. im engeren bedeutungsumfange als künstlerische zartheit, anmuth neu erstehend. 22)
veraltet: weichlichkeit, üppigkeit, schwelgerei, luxus; weichheit; weichliche gesinnung; z. der glieder (
zartheit d. gl.)
noch von Adelung
wb. 4, 1656
zugelassen, von Campe 5, 815
a bereits abgelehnt; vielleicht als '
schwelgerei'
noch bei A. v. Droste-H. 2, 221 ('
Walther' 1818); täglich zieht ein freundesheer heran, in zärtlichkeit von meinem gut zu prassen;
frühest bei Alberus
: mollicies, mollitudo zAertlichkeyt, dasz einer verwenet ist 24
b;
häufig bei Fischart: frwitzige zartlichkeit, kOestlichkeit und prächtisches wesen
περιεργία καὶ πολυτέλεια ehz. (1614?) 74, menschen, die also schwach ... oder sonst aus zAertlichkait irer so wol zu schonen wissen
dass. 131
H., ferner bibl. hist. 278
K., ehz. 535
Scheible, flöhh. 48
ndr., gesch.-kl 215
ndr.; hier auch der sehr seltene pl.: das sie mit den wollsten und zartlichkeiten in keinen weg zu ... schaffen haben wollen
trostb. 72
H.; seine weibische, mAemmische zAertlichkeit J. Westphal
hoffartsteuffel in theatr. diab. 2, 35
a; zertligkeit und schmuck C. Spangenberg
mansfeld. chron. 7
a; ein ehrlich weib (
soll) ... nirgent ein anzeigung ... geben etwan eines ubermuts, eckels, zartlichkeit oder wollust J. Barth
weibersp. (1565)
L 8
b; jetz mssen die geschichtschreiber von uns schreiben hoch stinckende faulkeit, schandliche forcht ... und schlimme z., ja zaghaftigkeit J. H. Schill
ehrenkr. 7; aus furchte, dasz es mir ... fr eine zAertligkeit und weichmuth möchte auszgelegt werden
M. Opitz
poeterey 5
ndr.; sie nicht versucht ihre fuszsohlen auf die erde zu setzen fr zAertligkeit und wollust J. C. Dannhawer
cat.-milch 1, 318; es ist auch keine sprache von solcher zAertligkeit, dasz ihr eben alle frOemde wOerter unleidsam seyn msten Schottel
haubtsprache 284; buch kompt her von buchbaum, deszen rinde wegen ihrer weichen zAertligkeit (
weichheit) im schreiben bey den alten sehr gemein G. Treuer
Däd. 1, 230; der frauen zAertligkeit sAeumt' reisen allzusehr Lohenstein
Agripp. 36; kleinmuhtige z.
ders. Arm. 2, 133; z.
idem quod zartheit,
mollitia, it. muliebritas, languor, desidia Stieler 2602;
vgl. Apinus 174, Steinbach 2, 1072, Frisch 2, 465
a; die z., die üppigkeit sind ihm unbekannte laster
discourse der mahlern 1, 8; sollte ihn (
den schmerz als fingerzeig gottes) der mensch durch seine grausame z. (
nachsicht in der erziehung) verkehren? Schiller 2, 22
G.; 33)
veraltet: empfindlichkeit. 3@aa)
von concreten dingen: leicht verletzlicher zustand, d. i. jugendliche schwachheit, zartheit: in dem die zAertligkeit der kindheit uns verliesz, tritt schon die jugend ein A. Gryphius
ged. 357
Palm; die (
Thestylis als braut) manchen liebreitz noch durch zärtligkeit bedeckt Chr. Warnecke
poet. vers. 382; die schwäche und zärtligkeit unserer glieder Lohenstein
Arm. 1, 201
a;
zartheit, weichheit: die lilge ... rühmte an ihr selbst die alle baum-wolle und das gespinste der seiden-würmer übertreffende zärtligkeit
ders. 1, 1399
a; 2, 188
a; weil sie (
die atome) ihrer natur nach zwar divisibiles, aber doch wegen ihrer wunderlichen z. von uns nicht können getheilt werden Leibniz
dtsche schr. 2, 332; weil solche häutgen wegen ihrer subtilen z. gar leicht zereissen J. G. Schmidt
rocken-phil. 2, 186;
der geruch der narzissen ist von gröszrer z.
als der der tuberosen Triller
poet. betr. 1, 231;
vom empfindlichen gehör: wer ... in musicalischen sachen eine besondere z. des gehöres ... mercken, läszt
vern. tadl. 1, 33. 3@bb)
auf abstractes bezogen: empfindlichkeit im seelischen und geistigen, auch zartheit, ebenmasz, anmuth in der kunst: z. und heucheley J. G. Schmidt
rocken-phil. 1,
vorr. a 6
b; in der z.: verlaszen und erblaszen nicht in einem reime zu dulten Heräus
ged. u. l. inschr. 18; Gottsched
crit. dichtk. 7; eine eigne art von z. ..., welche darinnen bestand, dasz sie dinge nicht vertragen konnte, welche noch niemals einem menschen zuwider gewesen waren J. E. Schlegel
w. 5, 252; welch ein urtheil, welch eine z. des geschmacks! J. A. Cramer
nord. aufs. 58; der Griechen z. (
der antike kunstgeschmack) Neukirch
ged. 142;
vgl. Lessing 11, 43
L.-M.; Schubart
briefe 1, 61
Str.; jene allzusüsze, halb griechische, halb moderne z. Fr. Schlegel
s. w. 2, 204; wer kennt wohl ihre (
der mundart) kraft und z. so sehr, als du sie kennst und liebst? Gottsched
ged. 1, 385; die z. der freuden (
masz, zartheit) Wieland
w. I 1, 243
ak.; dasz sie (
die weibliche schönheit) ... die empfindung von z. (
anschmiegsamkeit) und ergebenheit des gemüthes ... ausdrücken müsse Sulzer
theorie 4, 324; doch zeugt die kluge hand aus einem harten klang und herben gegen-stand noch süss're zärtlichkeit (
anmuth des tons der laute) Brockes
bei Weichmann poes. d. Nieders. 1, 271; so dasz das gesicht in dem helden-blicke und in der z. der züge ein bild der fröhlichkeit der jugend gibt Winckelmann
s. w. 4, 92; Domenichino, der maler der z.
ders. 1, 206;
selten als pl.: ein ewiger frühling ... spielet mit sanften z-en (
anmuthigen, schönen erscheinungen) auf dem stolzen gebäude seiner glieder (
des vatican. Apollo)
ders. 10, 147 (
kaum zu 7
zu stellen); ich erstaunte ... über das grosze der z. und über das geistreiche des sinnlichsten gegenstandes Göthe 19, 212
W.; im adagio ... (
musz) z. und ein angenehmes ziehen oder tragen der stimme herrschen Quantz
anweis. 107; die kleinen und behenden z-en (
zierathen, verzierungen einer musik), die ein adagio aufs beste auszieren J. A. Scheibe
crit. mus. 119; seine arien haben anmuth und oft schmelzende z. Schubart
ästhet. d. tonk. 44; ob meiner seele nichts zuwachse in brünstiger liebe und der z. des gewissens? Harsdörfer
secret. 1, 129;
vgl. Dusch
verm. schr. (1758)
C 2
a; Liscow
schr. 102; mancher karakter ..., der die z. unserer sitten empört Schiller 2, 5
G. 44)
veraltet: empfindsamkeit (
vgl. zärtlich I 2
c): Homer hat mit dem platten wesen einiger gedanken ... leuten, welche mehr z. als erhabenheit des geistes hatten, anlasz zu spotten gegeben Bodmer
wunderb. 250; alle ihre minen waren z. und seele Wieland
an Bodmer (1752)
ausgew. br. 1, 69; es ist unmöglich, dasz ein mann von so vielem geist und geschmack und von so vieler z. wie sie kein dichter seyn sollte
ders. an Schinz. (1752)
ebda 1, 58; worüber uns Gleim eine thräne voll z. ablockt Fr. K. v. Moser
rel. 4 47; verehrungswürdiger dichter der z. und der freundschaft Gleim
briefw. 1, 29; z. der empfindung J.
M. Miller
briefw. 1, 74; beytrag zur geschichte der z. (
buchtitel 1776)
ders.; einen zu starken hang zu melancholischer z. S. v. Laroche
frl. v. Sternheim 1, 67; 1, 18; sie (
verse) athmen ganz melankolie, z. und wonnegefühl Timme
Salaman 1, 143; ... ein neues musikalisches stück ... war der älteren z. ein fest Nicolai
Seb. Nothanker 1, 19; in schmelzender z. Thümmel
reise 2, 236;
Shakespeare 9, 150; überspannte z. Schiller 10, 502
G.; empfindung: von heiliger und profaner z. Lessing 7, 23
L.-M. 55)
veraltet: sorgfalt, zartgefühl: eine tugend, welche mit der innigkeit der wohlwollenden gesinnung zugleich z. des wohlwollens ... verbindet Kant 6, 293; delicatesse, z., feinheit. herr Campe drückt es glücklich durch zartgefühl aus Kinderling
rein. 126. 66)
als einzig noch lebende bedeutung: zärtlichkeit, d. i. gefühl oder äuszerung der liebe oder einer geringeren neigung; weitaus am häufigsten belegte bedeutungsphase; bereits bei Fischart: welcher (
der jüngling) wiewol standhafftig sehr ein zeitlang thet ein gegenwehr (
gegen die gunstbezeugung des mädchens), und solche zartlicheit veracht, doch als er zuviel nachgedacht der freundlicheit, die sie offt übt, da ward er auch mit lieb betrübt
anw. z. Ism. 380
H.; dann erst wieder im 18.
jahrh. auftretend: wo sonst die dämmerung die zärtlichkeit begünstigt Dusch
verm. w. (1754) 38; ihm ist die liebe nicht das himlische gefühl der zärtlichkeit in gleichgestimten seelen Wieland I 1, 329
ak.; der sinn der z. für das andre geschlecht Klinger
w. 3, 129; (
an Luna:) schwester von dem ersten licht, bild der zärtlichkeit in trauer! Göthe 1, 49
W.; mit ihrer z. hab ich ein gutes theil ihrer achtung ... verlohren Schiller 3, 553
G.; weil ich den lezten wahn zu retten hatte ..., den lezten wahn der liebe: z. Carolinens
briefe 1, 53
W.; ihn einst in mädchenhafter z. angesehen hatte G. Freytag
ges. w. 13, 139; — so schien diesz theure pfand fruchtbarer zärtlichkeit, in windeln eingehüllt v. König
ged. 50; die liebe, sie mag ... ehliche z. oder freundschaft heissen J. A. Cramer
nord. aufs. 1, 306; Cl. Brentano
ges. schr. 5, 459,
u. a.; ich umarme dich und bin ... mit unnennbarer z. dein armer gefangener mann Sch. Schubart
briefe 2, 54
Str.; — z. der ältern (
eltern)
samml. v. schausp. (
Wien 1764—69) 1, 31; väterliche z. Tieck
schr. 8, 202; mütterliche z. Archenholz
Engl. u. Ital. 1, 437; z. des sohns Göthe IV 1, 92
W.; z. einer tochter Novalis
schr. 4, 87
Min.; all diese verbindungen sehr oft belegt; — brüderliche z. Ramler
einl. 2, 339; schwesterliche z. graf v. Zinzendorf
teutsche ged. 213; — er hatte ihre freundschaft, nun wünschte er auch ihre z. zu haben Wieland
Agath. (1766) 1, 184; ich bin mit empfindung der aufrichtigsten z. ganz der ihre Lessing Lessing 17, 402
L.-M.; — hing ... mit z. an seinem Schlesierland Fontane
ges. w. I 6, 80; die z. für alle in handschriften überlieferte lautbezeichnungen Scherer
kl. schr. 1, 621; — wenn die vertretung Christi nur auch den roheren die z. des erlösers vor augen stellt Schleiermacher
s. w. I 5, 351; es ist diesz eine zu grosze z. für die welt, von ihr den widerspruch zu entfernen Hegel
w. 3, 279; gläubiger erkundigen sich (
im centralpolizeiamt) mit unendlicher z. nach den schlupfwinkeln ihrer schuldner W. Raabe
hungerp. 136; —
mit folgenden kennzeichnenden attributen verbunden: gröszte B. v. Arnim
d. buch gehört d. könig 2, 574; rein Stoppe
Parnasz 96; ächt G. Stephanie
singsp. 56; ewig (ein eitler wahn!) J. A. Ebert
ep. 58; wahr J. G. Jacobi
s. w. 1, 12; warm Ramler
ged. 290; Nicolai
Seb. Nothanker 1, 17; herzlich Novalis
schr. 4, 98
M.; innig J. Schreyvogel
ges. schr. 1, 76; ruhig H. Steffens
was ich erlebte 1, 35; ehrerbietig Chr.
F. Weise
lustsp. 3, 44; ritterlich (
der charakter der polonaise)
F. M. Böhme
gesch. d. tanzes 211; schmerzlich v. Ebner-Eschenbach
ges. schr. 4, 37; wehmüthig Fouqué
bilders. 2, 214; mitleidig (
gegen die geistig gestörten) G. Freytag
ges. w. 17, 250; schüchtern Göthe 21, 75
W., G. Keller 2, 261; süsz, vertraulich Kortum
Jobs. 1, 44; süsslich Treitschke
deutsche gesch. 4, 563; hingebend Holtei
erz. schr. 5, 61; girrend Nicolai
Seb. Nothanker 1, 1; schmachtend O. Jahn
Moz. 4, 234; übertrieben G. Forster
s. schr. 1, 306; glühend Wieland
Agath. (1766) 1, 380; unnennbar Novalis 4, 56
M., ungestüm
ders. 4, 192; leidenschaftlich Peschel
völkerk. 238; heiss Wieland I 1, 85
ak., A. Stifter
s. w. 2, 33; äffisch (
für die eigenen kinder) Fontane
ges. w. I 1, 312; verführerisch Lessing 9, 220
L.-M.; verschmäht Matthisson
schr. 1, 65; eifersüchtig G. Hauptmann
bahnw. Thiel 63; falsch Zachariä
poet. schr. 1, 93, Schiller 5, 409
G.; mit aller z. Göthe 19, 28
W.; seine ganze z. Novalis
schr. 4, 160
M.; in sonstigen verbindungen: blicke verstohlner z. K. Fr. Cramer
Neseggab 1, 148; vor z. schmachten Seume
ged. 134; die z. der tauben Tiedge
w. 2, 170; die nachtigall, die ihre zärtlichkeit die haine lehrt Eschenburg
beispiels. 3, 312; seine z. schenken Göthe 21, 62
W.; alle z. verschwenden H. Laube
ges. schr. 2, 16; z. hegen für U. Bräker
s. schr. 1, 266; Schnabel
Fels. 57
Ullr.; z. empfinden für Cl. Brentano
ges. schr. 4, 284; z. für Ramler
einl. 2, 102; z. gegen J. Miller
briefw. 1, 78, Lessing 5, 34
L.-M., Tieck
schr. 17, 312, L. v. Ranke
s. w. 1, 66; z. zu Ramler 3, 110; z. und treue Gottsched
ged. 1, 259, Göthe 19, 23
W.; mit so vieler z. und freundschaft Klinger
w. 3, 184; z. und liebe Winckelmann
s. w. 4, 86, G. Freytag
ges. w. 11, 130; schelmerei und z. Castelli
s. w. 12, 113; mit groszer huld und z. Justi
Winckelmann II
1, 109; z. und wärme Carolinens
briefe 1, 7
W.; hatte eine z. für ... Bertha H. v. Kahlenberg
Sehring 41; mit einer ruhigen z. H. Steffens
was ich erlebte 1, 35; er ist ganz z. Adelung
lehrg. 2, 513;
persönlich: sein (
des ind. liebesgottes Manmadis) schönes weib, Radi, die z. Herder 16, 70
S.; die holden gratien, die frohen z-en Wieland I 1, 269
ak.; im 18.
jh. auch sonst wie im letzten citat als pl.: der ausbruch unsrer treu und unsrer zärtlichkeiten (
zärtlichen gefühle) wird uns doch stets auf dich, als ihren schutzgott, leiten Gottsched
schaub. 5, 16;
vgl. anm. gel. 3, 358; 6, 71; (
dieser blick) an huld, an süssen zärtlichkeiten gleicht er dem blick der noch jungen Eva Klopstock
od. 1, 22
M.-P.; die macht gereizter zärtlichkeiten, der liebe schmeichelnde gewalt, die werden doch dein (
Phyllis') herz erbeuten Hagedorn
poet. w. 3, 18; wahr ist es, deutsche zärtlichkeiten sind welschen nicht an milde gleich: doch lieb' und kusz, die sie begleiten, sind ja bey uns so süsz und weich J. A. Ebert
ep. 170; tausend z-en, die ich fyhle, in seinen busen ausschytten Wieland I 1, 361
ak.; J. E. Schlegel
w. 1, 102. 77)
concret wie etwa aufmerksamkeiten
für liebesbezeugungen, liebkosungen; dieser gebrauch schon singularisch vorbereitet: heute habe ich ... die z. eines cammermädchens und eines bedienten beobachtet G. Chr. Lichtenberg
briefe 1, 43; sie überhäufte das kind mit z. Göthe 23, 231
W.; ich will keine z., ich will einen weihekusz Fontane
ges. w. I 5, 307;
modern fast nur im plur.: sie weisz uns ihre z-en kostbar zu machen Gellert (
bei Adelung
wb. 4, 1656); ich wünsche mir auf dieser welt nur den genusz der zärtlichkeiten, die neid und argwohn nicht vergällt Hagedorn (
ebda); hör auf mit deinen z-en H. Beck
schachmaschine 22; es sey euch dieser tag an tausend zärtlichkeiten, an tausend sanften freuden reich Lenz
ged 18
Weinh.; da fieng ich an, mit tausend zärtlichkeiten und warmer bruderliebe dich zu quälen Schiller 5, 23
G.; A. v. Arnim
w. 19, 65; er begann ihr einige z-en zu sagen
ders. 7, 196;
häufig: mit z-en überhäufen Cl. Brentano
Godwi 1, 321, Spielhagen 1, 115, O. Jahn
Mozart 1, 379, G. Keller
w. 4, 260; die rohen z-en ekeln mich an Deinhardstein
ges. dram. w. 2, 67; der Armenier muss alle diese z-en mit ansehen (
umarmungen, händedrücke, glückwünsche zum geburtstag) Börne
ges. schr. 2, 41; lieder, die auch wohl recht handgreifliche z-en besingen Gervinus
gesch. d. dtsch. dichtg. 3, 454; raunte ihm (
dem toten kater) unverständliche z-en in die ohren Storm 7, 164. 88)
in zusammensetzungen: