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winzer

mhd. bis sprichw. · 13 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
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Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

winzer m.

Bd. 30, Sp. 493
winzer, m. herkunft und form. das schwanken der wortgestalt macht wahrscheinlich, dasz winzer aus lat. vinitor(em) entlehnt, aber früh eingedeutscht ist und schon ahd. als wînzuril mit anlehnung an die nomina agentis auf -il (butil, wahtil, weibil) zum verbalstamm zeran gezogen wurde; nur mhd. erscheinen winzurn, winzurne, winzürne; die formen winzure, winzer, winzir finden sich nicht vor dem 12. jh. bezeugt; ob sie directe nachkommen von vinitorem sind oder secundäre verstümmelungen von winzuril, ist nicht zu entscheiden. im mhd. ist wînzürl die geläufigste form, die nhd. diphthongiert und entrundet als weinzierl u. ähnl. im bair.-österr. fortlebt; nhd. winzer setzt sich erst mit dem 17. jh. als schriftsprachliche form durch, die aus einem dialektgebiet stammt, das nicht diphthongiert und vocalische länge vor n + consonans kürzt, wahrscheinlich dem gebiet westlich des Oberrheins, vgl. winzer Martin-Lienhart 2, 842, wenzer lux. ma. 484. bedeutung und verbreitung. entsprechend lat. vinitor bezeichnet winzer zunächst und zumeist den arbeiter im weinberg wie Tatian 124, 2 (s. u.); so wurde z. b. in Österreich zwischen winzer als dem weinbergsarbeiter und hauer als dem weinbergsbesitzer unterschieden, vgl. Kretzschmer wortgeographie 233 anm. 4 nach Popowitsch voc. austr. 1, 170; in neuerer zeit gilt besonders westdeutsch auch der seinen weinberg bearbeitende und wein verkaufende weinbauer als winzer, vgl. so bereits Heinrich Hesler apokalypse 5159 (s. u.); weniger ausgebreitet ist die anwendung auf den traubenhüter oder bannwart, vgl. Seiler Basler ma. 316, Martin-Lienhart 2, 842, bzw. den herrschaftlichen aufsichtsbeamten über den weinbau wie weinzierl früher in Österreich, vgl. M. Heyne hausaltert. 2, 106 anm. 33. die mundartliche verbreitung von winzer bzw. weinzierl ist heute auf das elsäss.-luxemb. einerseits und teile des bair.-österr. anderseits beschränkt; schwäbisch-rheinfränkisch gilt dafür weingärtner, ostfränk. häcker und weingartsmann, schweizer. und tirol. wimmer, steir. berghold, hauer; in älterer sprache stehen auszerdem rebmann, weinmann, weingartmann, weinhäcker in concurrenz zu winzer, woraus sich dessen geringe bezeugung im frühnhd. erklärt. 11) die formen mit l-suffix, die sich aus ahd. winzuril entwickelt haben, stehen durch den ganzen zeitraum bis in die moderne österreichische umgangssprache durch; vereinzeltes winzurnel bei Williram s. u. 3. 1@aa) echte entwicklungsstufen wînzuril, wînzürl, weinzierl, weinzerl, weinzörl u. ähnl.: mit thiu quimit ther hêrro thes wîngarten, waz tuot her thanne thên wînzurilon (= colonis)? Tatian 124, 4, vgl. winzuril vinitor (12. jh.) bei Graff 5, 692; der wînzurl dô den keiser sich ergetzen bat Lohengrin 3422 Rückert; der tac bedutet die vrist die wile die werlt stende ist, der winzurl ist gotes sun und der wingarte sin kun Heinrich Hesler apokal. 5159 Helm; diphthongiert: ... enhatt so vil weines nicht, als mir sein weinzurel gicht Heinrich v. Neustadt Apollonius 13454 Singer; di schidunge ... di zwischen in und Gottschalcken unter den weinzüreln und seiner hausfrawn ... geschehen was (v. j. 1300) monum. boica 3, 567; irer nachtpawern, daz ist Hainreich an dem aigen ... und der weinzürl (v. j. 1324) urkundenb. d. landes ob d. Enns 5, 382; so schafe ich ... meinem weinzurel drew phunt (v. j. 1346) fontes rer. austr. II 10, 310; hat ein weinzürl von Kneiting ein zimblichs mölterlen mit zeitigen amereln auff offem marckt fail gehabt städtechron. 15, 162; wie ietzo die weinzurl s. Urban (verehren) Turmair 4, 176 Lexer; Sixtus der fünffte, dessen vatter ein vignarvolo oder weinzürl (war) Abraham a s. Clara Judas (1689) 2, 249; vereinzelt als 'weinhändler, küfer' aufgefaszt, vgl. winzurel vel schroter der wine vinarius Diefenbach gl. 619c; seit dem 16. jh. meist entrundet, vgl. weinzierle vinitor Schönsleder prompt. (1619) N n 6a: der zorn des ewigen weinzierels Jesu Christi J. Grünbeck veränder. d. stände (1522) d 1b; khaines herrn weinzierl (soll) ... one seines herrn geschäfft in die weingartten gehen (v. j. 1575) weisth. 3, 708; das ausgebreste haist man bei den bairischen weinziereln ein schmalzkauhen haushalt. in vorwerken 31 Ermisch-Wuttke; die weinzirl (weinprüfer?) soll man (folgendermaszen) halten ('bewirten') (v. j. 1607) österr. weist. 3, 252; (im märz musz der hauswirt) acht haben auf die weinzierl, dasz sie mit dem rebenschnitt recht umgehen v. Hohberg georg. cur. (1682) 1, 114; dialektisch vgl. weinzierl Unger-Khull 628a, Hügel Wien 188, wainziarl Castelli 263; mit suffixaler erweiterung weinzierler Weber öcon. lex. 644, weinzierling Kaltenbäck bergrechte 10, 116; mit vocalschwächung im zweiten wortteil: swelher weinzerl von dem weingarten vert (um 1280) monum. boica 36, 1, 520; weinzerl, hecker Turmair 1, 558 Lexer; weinzerl Lexer kärnt. 254, Unger-Khull 628a; mit vocalsenkung winczorle vineator Diefenbach gl. 620b, vgl. weinczörlermeister Neumarkter rechtsbuch 359 Meinardus, weinzörlambt Selhamer tuba analogica (1699) 1, 121. 1@bb) mit dialektischer umbildung als weinzödel, weinzötel, weinzedel, weinzetel u. ähnl. im bair.-österr., vgl. Weinhold bair. gramm. § 147 d: was ain herschaft alhie ... zu vermelden hatten ... von wegen aines weinzodl (v. j. 1579) österr. weist. 6, 92; so würd allen ... pergholden, underthanen und weinzötln ... verbotten (v. j. 1730) 6, 374; alsz würdet ... allen underthanen, pergholden und weinzötlern ... anbefolhen (v. j. 1730) ebda; auszer des einigen weinzedel des löbl. frauenstüfts Mährenberg, weil solicher nur ein brodtdiener und kein eigentümber ist (v. j. 1734) 6, 402; ingleichen were von den knechten, pauernsöhnen, inwohnern, weinzedlen strupfen richten will (v. j. 1730) 10, 207; es sind nämlich die Marbacher hauer und weinzettel zu drei dritteln ungottselige leut v. Handel-Mazetti Jesse u. Maria (1911) 149; vgl. weinzedl, weinzettl Weber öconom. lex. 644; entsprechend im neueren dialekt als weinzetl arbeitsmann im weinberg Nicolai österr. idiot. 141, wainzödl Castelli 263, weinzedl Unger-Khull 628a, weinzettel Schmeller-Fr. 2, 928; auch mischformen aus weinzierl und der wortgestalt mit d treten nicht selten auf: und von den armen des landes liesz er weinzirdel und ackerleut erste dtsche bibel 5, 456 Kurr.; den weinzierdlen musz man nicht gestatten, dasz sie die stöcke ausmustern dörffen v. Hohberg georg. cur. (1862) 1, 343a; (weinbergbesitzer, welche sich) auf ihrer weinziedel ... zweiffelhaffte versorgung und treu verlassen 1, 330; ist darum kein rebmann, der die trauben ablesen kan, ist darumb auch kein weinzitler Paracelsus chirurg. bücher u. schr. 173 Huser. 22) formen ohne suffixale erweiterung. 2@aa) in älterer sprache und mundartlich weniger häufig bezeugt, vgl. winzure vinitor (12. jh.) bei Graff 5, 692, weintzure (voc. v. 1437/38) bei Lexer kärnt. 254, in wintzerlon (v. j. 1393, Gebweiler i. Els.) in: Mone ztschr. f. gesch. d. Oberrheins 7, 187: von winzirn (überschrift in hs. B) d. teufels netz 11358 Bar.; wen die geburschaft kuset ze winczere (technischer leiter des weinbaus), dem sol es der schulth. lihen an mins herren statt (15. jh., Bühel i. Els.) weisth. 4, 125; mit man und weiben, weingarten und weinziren, zinsen und gülten Turmair w. 1, 57 Lexer; die winzer und rebenbauern wollen den weinwax nach disem tage (s. Urban) judiciren haush. in vorwerken 252 Ermisch - Wuttke; mundartlich winzer (neben winzner s. u. 4) Martin-Lienhart 2, 842, wenzer lux. ma. 484, winzer Christa Trierer ma. 218. 2@bb) in nhd. schriftsprache ist seit dem 17. jh. die form winzer mit kurzem stammvocal geläufig, die auch ins österr. eindringt (s. unten winzerlied), vgl. wintzer, ein weinbauer vinitor H. Decimator thes. (1615) reg.; wintzer, räbmann vigneron Hulsius-Ravellus dict. (1616) 416a; ein wintzer, wingertsman, rebenman Duez nomencl. (1652) 145; vereinzelt auch diphthongiert verzeichnet: weingärtner, weintzer, wintzer Kramer t.-ital. 2, 1299c; in den neueren belegen läszt sich nicht überall sicher entscheiden, ob winzer den angestellten weinbergsarbeiter, den nur für die weinernte bestellten weinleser oder den freien, einen weinberg besitzenden (bzw. in älterer zeit den hörigen) weinbauern bedeutet. 2@b@aα) als arbeiter, angestellter weingärtner oder höriger weinbauer: der wintzer zinsen wird eim frembden herren was er von dem weinwachs nur wird begeren A. Lobwasser calumnia (1883) 68; auch weinberge waren an der Mosel, am Rhein, in Baiern, man hielt auf gute reben, der unfreie winzer hatte sie in pflege G. Freytag ges. w. 17, 304; endlich ist auch noch ein gebäude bey einem weinberge nöthig, in welchem ... der wintzer seine wohnung hat Zincke öcon. lex. (1744) 3145; sein weinberg gränzt an die besitzungen eines ... reichen herrn, der sich einen winzer, namens Puf erkoren hatte Bahrdt gesch. s. lebens (1790) 4, 261; in rebländern werden die winzer und alle für die weinlese beschäftigten ... personen das herbstvolk genannt v. Haller restaur. d. staatswiss. 1, 439; bildlich: ... leb wohl, mein sohn, den winzer ruft der herr in seinen garten Grillparzer s. w. 6, 23 S.; speciell als 'traubenhüter': der allda wohnende winzer bereits vor etlichen jahren einem apricosendiebe die waden voller gehacktes bley geschossen hatte d. Leipz. aventurier (1756) 1, 57, vgl. Martin-Lienhart 2, 842, Seiler Basler ma. 316. 2@b@bβ) für den selbständigen weinbauern: ein winzer, welcher spät und früh mit saurer, doch gelungner müh der selbstgepflanzten reben wartet Weichmann poesie d. Niedersachsen (1721) 6, 271; dasz es (das mädchen) die weine besorge, sobald sie vom winzer oder vom kaufmann geliefert, die weiten gewölbe bereichern Göthe 1, 302 W.; die stadt gehörte zu jenen kleineren, deren ... bewohner ... fast ebenso gut winzer wie bürger genannt werden können Holtei erzähl. schr. 20, 3; ein winzer an der bergstrasze, wo guter wein wächst L. Aurbacher volksbüchl. (1839) 2, 190; ist der januar nicht nasz, füllet sich des winzers fasz Körte sprichw. 549. 2@b@gγ) ganz allgemein für einen mit weinbau beschäftigten, besonders in der weinlese tätigen mann: andere wollen, dasz von den wintzeren oder weinhekkeren die ersten gedichte gesungen worden Harsdörfer frauenzimmergesprächsp. (1641) 5, 458; es wird ein prediger auch einem weingärtner oder wintzer verglichen d. gewissenhafte priester (1694) 16; an dem kalkichten fels hängt von dem morgen zum abend euer winzer mit emsiger hacke, der reben zu pflegen Zachariae poet. schr. (1763) 4, 67; (ich) sah den emsigen winzer die rebe der pappel verbinden Göthe 1, 307 W.; poetisch gern als froher, singender, jauchzender arbeiter dargestellt: leset, keltert, füllt die fässer, juch, ihr wintzer habt es gut! G. Treuer deutscher Dädalus (1675) 1, 152; da laszt uns hin, da laszt uns springen, und mit den wintzern lustig singen Henrici ernst-, scherzh. u. sat. ged. (1727) 3, 422; lauter tönt am heiszen rebenhügel, mutiger des winzers jubelruf Hölderlin ges. dicht. 1, 126 Litzm.; allenthalben frohe und singende winzer, die ihre schätze einsammelten Tieck schr. (1828) 6, 130; von allen bergen bis tief ins land hinein sangen und jauchzten die winzer Eichendorf s. w. 3, 16. 33) die n-formen winzurn, winzurne, winzürne sind nur für die ältere zeit, namentlich im alemann. gebiet belegt und aus winzurl durch assimilierung des l an das n von win entstanden; auffällig und vereinzelt bleibt spätahd. winzurnel, das wohl additionsform von 3 und 1 ist, vgl. doh ich mînen wîngarton bevolhen habe den wînzurnelon, also du zelist, dîe sîn huoten Williram 146, 2 Seem., wînzurnela 144, 2; winzurn vinitor (14. jh.) vocab. opt. 29 Wackern.; winzürne Würzburger Strickerhandschr. bl. 91b bei Hoffmann v. Fallersleben fundgr. 1, 398: daz kumpt denn vom weinzurnen dar d. teufels netz 11351 handschr. C (um 1449) Bar.; wolt ieman sinem winzürnen ze imbis drinken in den garten senden, daz mag er wol tuon (um 1400, Überlingen) in: Mone ztschr. f. d. gesch. d. Oberrheins 10, 311; er wart gefangen von zwain weinzürn, dy in wider gen Wien warn fürn M. Beheim buch v. d. Wienern 255, 6. 44) mit anderen selbständigen suffixsilben gebildet als winzler, winzner auftretend: wan wintzler innent dem etter kommen zu werksz, wasz sy dan einanderen thuen, da hat auch ein herr der abt über zu richten weisth. 1, 288, vgl. winzler Seiler Basler ma. 316, winzlerruet Staub-Tobler 6, 1839; vintzeller nach Höfer etym. 3, 278 in Ungarn; ein fein gleichnis vom weinstock, wintzener und reben J. Mathesius Syrach (1586) 8a, vgl. winzner Martin-Lienhart 2, 842, Seiler Basler ma. 316.
12619 Zeichen · 326 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 1050–1350
    Mittelhochdeutsch
    wînzerstm.

    Mhd. Handwörterbuch (Lexer)

    wînzer stm. verk. aus wînzürl Gr.w. 4,125.

  2. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Winzer

    Adelung (1793–1801) · +4 Parallelbelege

    Der Winzer , des -s, plur. ut nom. sing. ein Weingärtner, d. i. derjenige, welcher einen Weinberg anzulegen und zu warte…

  3. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Winzer

    Goethe-Wörterbuch

    Winzer [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  4. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Winzer

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Winzer , soviel wie Weingärtner, Weinbauer.

  5. modern
    Dialekt
    Winzer

    Elsässisches Wb. · +3 Parallelbelege

    Winzer , Winzner [Wìntsər Eschenzw. ; Wentsnər Hi. ] m. 1. Winzer. Vgl. den Ortsnamen Winzenheim bei Co. Syn. Rëbmann, P…

  6. Sprichwörter
    Winzer

    Wander (Sprichwörter)

    Winzer Soll der Winzer glücklich sein, tritt Allerheiligen Sommer ein. ( Westfalen. ) – Boebel, 64. [Zusätze und Ergänzu…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit winzer

60 Bildungen · 60 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von winzer

winz + -er

winzer leitet sich vom Lemma winz ab mit Suffix -er.

Zerlegung von winzer 2 Komponenten

win+zer

winzer setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

winzer‑ als Erstglied (30 von 60)

Winzer I

Idiotikon

Winzer I Band 16, Spalte 704 Winzer I 16,704

Winzer II

Idiotikon

Winzer II Band 16, Spalte 771 Winzer II 16,771

Winzer III

Idiotikon

Winzer III Band 16, Spalte 771 Winzer III 16,771

Winzerfest

SHW

Winzer-fest Band 6, Spalte 597-598

Winzerhaus

SHW

Winzer-haus Band 6, Spalte 597-598

Winzertanz

SHW

Winzer-tanz Band 6, Spalte 597-598

Winzerzug

SHW

Winzer-zug Band 6, Spalte 597-598

winzerarbeit

DWB

winzer·arbeit

winzerarbeit , f. : eine gebetsarbeit für kirchengemeinden beschäftigte sie ( Katharina Emmerich ) einen theil des jahres 1820 unter den sin…

Winzerbrot

PfWB

winzer·brot

Winzer-brot n. : 'Ertrag aus dem Weinbau', metaphorisch, nur in der Wend.: Winzerbrot is bitter Brot! [ Räder Bitzler 16]. —

Winzerchilbi

Idiotikon

Winzerchilbi Band 15, Spalte 1086 Winzerchilbi 15,1086

winzerei

DWB

winz·e·rei

winzerei , f. , weinbaubetrieb: des gotshaus weinzüerlei zu Gambs ( v. j. 1638) österr. weist. 10, 246; meine mutter hat die wirthschaft gef…

winzereiwesen

DWB

winzerei·wesen

winzereiwesen , n. , dasselbe: und nahm ihn mit sich fort nach dem herrenhause, ziemlich weit von dem kleinen winzereiwesen R. H. Bartsch d.…

winzereⁿ

Idiotikon

winzereⁿ Band 16, Spalte 772 winzereⁿ 16,772

winzerfest

DWB

winzer·fest

winzerfest , n. , das erntefest der weinbauern nach der traubenlese: auf einem weinberg tanzte sie bei einem winzerfest W. Müller ged. 106 H…

Winzerfëst

Idiotikon

Winzerfëst Band 15, Spalte 1086 Winzerfëst 15,1086 o.

winzergesang

DWB

winzer·gesang

winzergesang , m. : auf! du hebst nun winzergesang ... an J. H. Voss s. ged. (1802) 3, 180 . —

winzerhacke

DWB

winzer·hacke

winzerhacke , f. , das gerät des winzers zur auflockerung des bodens: die kartoffeln werden mit einer winzerhacke aufgehauen Thaer grunds. d…

winzerhaue

DWB

winzer·haue

winzerhaue , f. , dasselbe, vgl. wintzerhaue zappa da vignaruolo Kramer t.-ital. 1, 634 b : heute heiszts aufhacken, sagte der Belgier eintr…

winzerhaus

DWB

winzer·haus

winzerhaus , n. , im sommer bewohntes haus des winzers im weinberg: sodann zu der zerfallenen, in ein winzerhaus verwandelten capelle des he…

winzerhippe

DWB

winzer·hippe

winzerhippe , -heppe , f. , das krumme messer des winzers zum beschneiden der reben, vgl. wintzerheppe serpa da vignaruolo Kramer t.-ital. 1…