Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
windbeutel m.
windbeutel , m. , ein mit luft gefüllter beutel, ndl. windbuil; vgl. windsack und engl. windbag; erst im 18. jh. nachweisbar, über das ganze sprachgebiet verbreitet, namentlich auch in der volkssprache; fast nur übertragen angewandt; 1 1) auf sachen und thiere; 1@a a) ein leichtes, aus eiern, mehl und milch bestehendes backwerk Jacobsson technol. wb. 8, 204 b ; Seidel vorstadtgesch. 24 . 1@b b) eine art frösche, rana boans Nemnich 3, 649 . 2 2) auf menschen: 2@a a) grundbedeutung ' ein falsche vorstellungen erweckender, werth- und gehaltloser mensch ' ; nach Adelung stärker als windmacher, nac…