Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wi(e)derholung f.
wi(e)derholung , f. , das seit dem 17. jh. geläufige abstractum schlieszt sich in seinen verwendungen im wesentlichen an diejenigen des verbs ( unter B) an. meist tritt neben wi(e)derholung eine objektbestimmung im genitiv. 1 1) zu wi(e)derholen B 1. 1@a a) das wort bezeichnet ( als nomen actionis ) die nochmalige oder mehrmalige äuszerung von worten etc.: daher stellte sich die schildwacht mit widerholung ihres geschreys ( sc. wer da?) desto hefftiger (1669) Grimmelshausen Simpl. 104 Scholte; treu erzählt die muse ihre worte nach, und ändert kein wort auch in der wiederholung derselben Herder…