Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
widerlich adj.
widerlich , adj. , adv. im gegensatz zu widrig und bes. zu widerwärtig ohne lokale verwendung: ' gegnerisch. entgegengesetzt, ungünstig, ( zumeist ) unangenehm '. ableitung wohl direkt aus dem adv. wider; vgl. Wilmanns dt. gramm. 2 (1899) § 367. zufrühest nd. 1538 bezeugt ( s. u. 1). Luther gebraucht widerlich anscheinend noch nicht, wenigstens fehlt es in seiner bibel und in folgenden schriften: an den christlichen adel (1520), an die ratherren (1524), sendbrief von dolmetschen (1530), von der winkelmesse (1533); auch Grimmelshausen hat es 1669 im Simplic. ( Scholte ) nicht. 1 1) vom persönli…