Eintrag · Südhessisches Wörterbuch
Wibbel
Dieses Wörterbuch liegt nur als PDF-Faksimile vor — kein durchsuchbarer Volltext.
Eintrag · Südhessisches Wörterbuch
Dieses Wörterbuch liegt nur als PDF-Faksimile vor — kein durchsuchbarer Volltext.
Lautwandel-Kette
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
Grimm (DWB, 1854–1961)
wib(b)el , wiebel , m. , ( korn-, mist- ) käfer. ahd. wibil, mhd. wibel; as. -wivil; mnd. mnl. wevel; ags. wifel, engl. …
Verweisungsnetz
Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen
Wortbildung
37 Bildungen · 37 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen
SHW
wibbel-blau Band 6, Spalte 501-502
RhWB
wibbel-achtig -bəltĭχ Monsch-Witzerath Adj.: wibbelnd, unruhig.
RhWB
wibbel-ärschig -E:ršĭχ May-Andernach Adj.: unruhig, nervös.
RhWB
Wibbel-arsch -rš Goar ; -ārš Rip m.: verächtl. unruhiges Kind.
RhWB
Wibbel-bart Simm m.: die hot en W. krampfartiges Zucken des Kinns beim Weinen, bei Aufregung.
RhWB
Wibbel-bohne (s. S.) wibəl- Mettm , Ess ; -īb- Heidhsn ; -īw- Duisb ; wibəlbø·n.tšə Kref-Bockum f.: Saubohne, Vicia faba.
WWB
Wibbel-bō²ne f. [ Bür Isl] Acker-, Saubohne. ¶ Vgl.→ Wiᵉwel .
RhWB
Wibbel-ditzchen Jül-Linnich n.: der kleine Finger, im Fingermärchen.
LothWB
wibbelen [wibələn D. Si. ] intr. v. unruhig hin- u. herrennen, sich lebhaft regen, in beständiger Unruhe sein, wimmeln: wibbel dach net eso …
RhWB
Wibbel-ente -ęnt Köln f.: verächtl. unruhiges, lebhaftes Kind.
SHW
Wibbeler Band 6, Spalte 501-502
RhWB
Wibbel-futte -fot Jül , Ess f.: -arsch.
RhWB
Wibbel-gewinds -we·ŋ.ks Jül n.: Wirbelwind.
RhWB
Wibbel-gras -əlts- Jül-Laurenzbg n.: Zittergras, Briza media.
RhWB
Wibbel-holz -əlts- Köln (o. O.) n.: Flechtholz im Fachwerk.
LothWB
wibbelich adj. u. adv. D. Si. unruhig, sich beständig hin- u. herbewegend, zappelnd: e w. Kand ( Kind). — els. 2, 782 ; baier. 2, 832; lux. …
DWB
wib(b)elig , wib(b)elicht, wiebelicht , adj. 1 1) von käfern zerfressen: wiblig von wibeln angefressen ( beleg 1540) Fischer schwäb. 6, 749 …
RhWB
Wibbel-kinn -əlts- Düss-Stdt n.: verächtl. langes, spitzes Kinn.
RhWB
Wibbel-knochen , Wibbel-knöchelchen (s. S.) Gummb m. (n.): Gelenkknöchelchen, beim Fangsteinsp., mit den 4 Seiten Löchelchen, Plättchen, Züp…
RhWB
Wibbel-kopf -kǫp Barm m.: verächtl. unruhiger, lebhafter Mensch.
RhWB
Wibbel-ling m.: 1. kleiner Finger, im Fingermärchen Ahrw-Sinzig . — 2. wibəliŋkχə n. Bachstelze Eusk-Liblar .
RhWB
Wibbel-männchen n.: 1. Wiedehopf Bitb-Geichl . — 2. Kurbelstange zwischen Trittbrett u. Rad am Spinnrad Saarbg-Eft .
RhWB
Wibbel-pfannkuchen wiwəl(ts)pankəχ Prüm-Habschd m.: der W. wird nach beendigter Kartoffelernte abends für alle, die mitgearbeitet haben, ger…
RhWB
Wibbel-schinder wīwəlše·n.ər Bitb , Prüm m.: verächtl. der Bauer des Ortes, der zuletzt mit dem Kornschnitt fertig wird.
RhWB
Wibbel-schwänzchen Bitb-Wiersd n.: weisse Bachstelze.
RhWB
Wibbel-schwänzer Eusk-Friesh m.: -kopf.
WWB
Wibbel-steªrt m. kribbelige, unruhige Person ( Bch Ld).
RhWB
Wibbel-stein -ē- Waldbr-Bladersb Dickhsn Eckenhg , Gummb-Marienbghsn m.: -knochen.
RhWB
Wibbel-sterz (s. S.) m.: 1. weisse Bachstelze, auch –sterzchen Verbr. in Schleid , Eusk , Rheinb , Bo , Köln , Bergh , Dür , Eup , Erk , Hei…
RhWB
wibbel-sterzig Monsch-Rötgen , Kref Adj.: unruhig, lebhaft.