Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
weinberg m.
weinberg , m. , mhd. wînberc Lexer 3, 898 , jünger als weingarten ( s. u. ), mit dem es sich landschaftlich ergänzt, jünger und anfangs seltner als mhd. wîngartberc ( s. u. weingartenberg), aus dem es verkürzt scheint wie apfelblüte aus apfelbaumblüte, ölzweig aus ölbaumzweig ( weitere beispiele s. u. weihduft, -gefäsz, -kessel, -krug, -stein, -teller). die verkürzung ist besonders häufig bei namen im gelände: Bi(schof)smark, Salz(ach)burg, Marien(straszen)brücke, Wînperch aber ist schon seit 1074 als ortsname in Krain bezeugt ( Förstemann altd. namenb. 3 2 ii 1362), währ end das appellativ er…