Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
webeln verb.
webeln , verb. ableitung von weben ' sich hin und her bewegen ', als vorauszusetzendes * webalôn neben wiebeln ' wimmeln ', * wibilôn stehend, auch dem ablautenden wabeln ( sp. 5 f. ), das aber weiter verbreitet und reicher entwickelt ist, in der bedeutung verwandt. entsprechend wfries. wevelje ' hin und her bewegen ' Dijkstra 3, 435 . im mhd. einmal als ' schwanken ' vorkommend: als eʒ ( das pferd ) wolte gên, so began eʒ webeln hin und her. H. v. d. Türlin Crone 19841 . später besonders im thür.-obersächs. üblich ' in unruhiger ( schneller, schwankender ) bewegung sein ' Hertel 254 . Regel 2…