Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
wammel m.
wammel , wämmel , m. , diminutiv zu wamme, vgl. wämmlein. 1 1) im mhd. vom mutterschosz: den beslôʒ dîn reineʒ wembel, unsern heilant, gotes lembel. Mariengrüsse 415 ( zeitschr. f. d. alt. 8, 287); dein wemel chewscher gte wart geswengert satzehant. Suchenwirt 441, 164 Primisser. 2 2) vom thierischen bauch: wampl, wammel ( als metzgerausdruck ) ' bauchfleisch '. Schmeller 2, 914 ; das wammel ' bauchfleisch bey kälbern und lämmern in Bayern ' F. B. Weber ökon. lex. (1838) 633 b ; steir. wammel ( als masc. ) ' fleischstück vom rinde, kalbe und schöpse neben dem brustkerne '. Unger - Khull 616 b…