versterben,
verb. intrans. in ähnlichem sinne wie sterben
als hoch- und niederdeutsch bezeugt: Alberus 21
a; Stieler 2171; Dentzler 313
b; Kramer 2, 965
c; Frisch 2, 332
b; Adelung, Campe.
mhd. verstërben
mhd. wb. 2, 2, 643
b; Lexer 3, 252;
mnd. vorsterven Schiller-Lübben 5, 463
b;
mnl. versterven, versta(e)rven Verdam 638
a;
demori, emori, intermori, interire Kilian 605
a;
dem nl. entlehnt fries. forstjerre Dijkstra 1, 420
b;
ostfries. ferstarfen, ferstarven Doornkaat 1, 467
b.
mundartlich obd. für ersterben:
schwäb. versterben können, '
das sterben fertig bringen'; als es mit seinem leben zu ende ging, konnte er fast gar nicht versterben Fischer 2, 1363;
auch österreich. (
vgl. unten Anzengruber
und Rosegger).
auf hochdeutschem boden ist, wie die literarischen belege und die bisweilen auf das part. prät. beschränkten angaben der wörterbücher bezeugen, verbale verwendung nie recht verbreitet gewesen, während das part. prät. lebendig ist: Dentzler 313
b; Kramer 2, 965
c;
gewöhnlich, doch nicht ohne alle ausnahme, nur in der vergangenen zeit gebraucht Campe.
stellenweise sind auch andere verbalformen geläufig: absterben, versterben,
abire hinc in communen locum, supremum diem explere Stieler 2171; versterben
in der edleren schreibart für das einfache sterben
gebraucht Adelung.
die synonymischen wbb. räumen ihm einen platz ein: versterben
bezeichnet das völlige sterben
gegenüber dem inchoativen ersterben Weigand
nr. 599;
ähnlich Campe; Eberhard-Lyon
nr. 545; absterben
veranschaulicht den verlauf in allmählichem erstarren und abnehmen der lebenskraft, ersterben
das aufhören des lebens; versterben
wird von personen in beziehung auf die überlebenden aufgefaszt Sanders
wb. d. syn. s. 679. AA.
thatsächlich lassen sich während der ganzen nhd. periode derartige formen in der literatur nachweisen, aber sie sind gegenüber dem participialen gebrauch selten. es folgt eine übersicht. A@11)
inf.: und wölle ehe in todt gehen, ehe er sein bürgen verste(r)ben lasz Franck
chron. Germaniae (1538) 111; im falle nun auch gedachter sein bruder und dessen sohn versterben sollten, ohne männliche .. kinder zu hinterlassen Leibniz 2, 423; got de mach vorsterven nicht
Redentiner spiel 397; indessen starb der Silvia gemahl, und hinterliesz nur einen sohn zum erben, ein schwaches kind, und sollte der versterben, so hatt er sie im testament bedacht Hagedorn
poet. werke 2, 299; dasz sie an einem sonnenstich elendiglich versterben müszte Brentano 6, 446
anm.; versterben will ich, sagte der jude, hier auf der stelle Tieck
novellen (1835) 3, 206; arme prinzessin Elisabeth, hast du müssen so schnell versterben! Hauff 5, 29; nun so hättet ihr mich lieber auch können einsam versterben lassen Anzengruber 4, 277; (
es) musz alles verbrennen und versterben Rosegger
höllbart 110. A@22)
präs.: als Lazarus verstirbt, wird oben er getröstet Logau 108; wenn aber einer welckt, verstirbet und erblaszt, kan auch das andre nicht im wittwenstande stehn
ged. v. Hoffmannswaldau
u. and. 7, 105
Neukirch; der Meineidbauer hat .. schon ganz gut g'wuszt, was dem sein will' is, wenn er verstirbt Anzengruber 6, 137; und ehe die könige versterben, zu einem andern sendeten Treuer
d. Dädalus (1675) 1, 679; dasz daher viele Spinozisten an geistiger schwindsucht versterben wie Spinoza an leiblicher Jean Paul 49, 414. A@33)
etwas häufiger ist das prät. in älterer sprache, gelegentlich mit schwacher endung: unter währender dieser zeit .. verstarbe des käysers anderer printz Hahn
teutsche staatshistorie (1721) 1, 133.
ein altes regelrechtes versturben
findet sich noch bei maler Müller: die kräuter und blumen da herum versturben auch 1, 265.
sonst stets verstarb, verstarben: ein junger mann — ich weisz nicht wie — verstarb an der hypochondrie Göthe 5, 159
Weim.; und das traf pünktlich ein, im may verstarb er Schiller 12, 207 (
Wallensteins tod 1, 1
anm.); das protocoll von Uglitsch, aufgenommen, als prinz Demetrius so jäh verstarb! Hebbel 6, 35 (
Demetrius 1, 2); er hat sich zu seinem sohne legen lassen, der wenige wochen vor ihm verstarb Immermann 20, 52; das hündlein .. legte sich nieder und verstarb W. Grimm
deutsche sagen 1, 79; ein weltereignisz war es, dasz in dieser lage .. Heinrich III. verstarb Ranke 1, 18; die ersten paar male traf sich's nur zufälligerweise so — und die übrigen male verstarben die leute an der bloszen angst Jean Paul 3, 86.
conj.: damit, wenn einer von ihnen verstürbe, der dienst am deiche nicht auf die groszjährigkeit des jüngsten sohns ausgestellet bliebe Möser 1, 404.
ersatz des prät. durch das part.: in vorzeiten begab sichs, dasz dem A, so auch dem B ihre gemählin verstorben Kirchhof
wendunmuth 2, 69. A@44)
subst. inf.: auf herrn doctor Landgravens versterben Fleming
ged. 1, 537; ich glaube wirklich, das versterben hat hier auch etwas zu meiner konsideration hinzugefügt Pückler
briefwechsel 3, 74; ich werde dein sein bis zu meinem versterben Rosegger 13, 70. BB.
verbreitet ist das part. prät.: der selig verstorbene herr
N. Kramer 2, 965
c; Dentzler 313
b; Frisch 2, 332
b.
aber mundartlich, z. b. schwäb., als nicht populär bezeugt Fischer 2, 1363. B@11)
prädicativ gebraucht: die yn der liebe mit Christo vereynt von hynnen verstorben sind Luther 18, 261, 29
Weim.; und hast mit den teufeln in solchen deinen sünden gelebet, und bist in ihnen verstorben Butschky
Pathmos 123; eines guten freundes, der vor kurzem in England verstorben ist Lessing 2, 167 (
schatz 16); Semler ist heute früh verstorben Chamisso 6, 101.
die ursache des todes wird angegeben: (
er) ist diesen morgen hier an einer verstopfung im unterleibe verstorben Lichtenberg 2, 57; es müssen die Teutschen durch eine gifftige pestilenz verstorben .. seyn Schottel
friedens sieg 44
neudr. meist bezeichnet verstorben
den augenblick des abscheidens, bisweilen aber die abgeschlossene handlung: wenn einer verstorben (
gestorben) ist, da ist er wohl ganz und gar verstorben (
tot) Anzengruber 2, 13; unser freund ist bereits verstorben Adelung; zum nothfalle dörfte sich auch bei einigen dieser, die schon verstorben, ihr letzter wille ... vorfinden Herder 3, 304; dasz Augustin damals längst verstorben war Ranke 14, 12.
dieser unterschied tritt besonders im folgenden hervor. B@22)
die attributive verwendung hält in verbindung mit einer zeitbestimmung noch verbalen charakter fest (
punctuell): derer von anfang des Teutschen krieges verstorbenen tugend-berümtesten helden Birken
Pegnitz-schäferey ): ( I
a; an das grab eines kürzlich verstorbenen menschen Bürger 1, 270
b; díe fürstin? die verehrte, nah verwandte, nur erst verstorbene? Göthe 10, 251 (
natürl. tochter 88); ein kaum vierjähriges kind, die tochter eines früh verstorbenen sohnes Storm 1, 58.
mit ortsbestimmung: Ludwig II., sohn des in Apulien verstorbenen Valois Platen 3, 12.
mehr nominal gefühlt, '
tot': mit der lang verstorbnen Lucretia Wickram 2, 224; vident ... verstorbene (
tote) heiligen venire qui neulich verstorben (
gestorben) fuerunt Luther 29, 251, 20
Weim.; die historie .. auch längst verstorbener leute ehren gedechtnus mit unvergenglichen farben abbildet Chemnitz
schwed. krieg, widm. 2.
das ist die regel bei dem ohne zeitbestimmung beigefügten attribut: denn es verdampt der verstorben gerechte die lebendigen gottlosen
weisheit Sal. 4, 16; dasz man keine menschen noch verstorbene creaturen zu mittleren .. nemmen soll Fischart
binenkorb 35
b; als ein predicant einem verstorbenen schuster seine leichpredigt gethan Grimmelshausen 2, 356, 13
Keller; der .. will seines verstorbenen bruders .. wittib nothzüchtigen Lohenstein
Ibrahim c 4
a; es schreibt der kanzler: er vollziehe nur den eignen einfall des verstorbnen königs Schiller 12, 218 (
Wallensteins tod 239); der catalog über die musicalien der verstorbenen herzogin frau mutter Göthe IV 21, 37
Weim.; der erbe des verstorbenen gesellschafters
bürgerl. gesetzb. § 727
abs. 2. B@33)
das tritt noch mehr bei dem subst. gebrauch hervor: conclamatum lugeo, ich trauer über den verstorbenen Alberus 21
a; der verstorbenen geister,
manes Dentzler 313
b; Adelung, Campe; daʒ des verstorben geist dieweil wonet in leyb Christi als in Abrahams schosz Berthold v. Chiemsee 349; so mustu auch .. des verstorben weib nemen, das du dem verstorbenen einen namen erweckest auff sein erbteil
Ruth 4, 5; sie lobeten daselbst gott, für die gnädige auflösung der verstorbenin A. U. v. Braunschweig
Octavia 2, 1036; mit dem, dasz sie dic welt bereden, dasz die verstorbnen für uns betten Fischart
die gelehrten v. 541; da kam der verstorben herausz mit grab-tücheren gar verbunden Sachs 1, 299, 20
Keller; dasz er papiere von groszem werthe bey sich trage, die ihm der verstorbne anbefohlen in des prinzen hand zu übergeben Schiller 5
2, 428 (
Karlos 4974) wenn er (
der Grönländer) also auch seinem verstorbnen das leichenlob und die totenklage hält Herder 5, 197; Orpheus .. wollte .. dem Hades eine verstorbene wieder abzwingen Göthe 49, 146
Weim.; ist's in der ordnung, dasz verstorbene athem schöpfen mit ganzer lunge? Holtei
erz. schr. 1, 99; der verfasser der briefe eines verstorbenen Pückler
briefwechsel 1, 350.
sprichwörtlich: von verstorbenen soll man nur gutes reden Wander 4, 1610. CC.
zwar heben schon Adelung
und Campe
hervor, dasz versterben
nur von menschen gebraucht wird. doch erscheint übertragene verwendung ziemlich häufig gerade im 18.,
kaum noch im 19.
jh. C@11)
übertragen von den menschen: dein mund, so voller spisz und pfeil, sucht dein am creutz verstorbnes heil mit eignem blute zu besprützen Brant
narrenschiff 85
Zarncke; (
Christus) der in Maria in der verstorbenen menschheit ein lebendiger mensch ward Jac. Böhme 4, 90; die obstehende figur kan auch verstanden werden von der unbuszfertigen verstorbenen seel Albertinus
hirnschleiffer 228.
von personen, nicht '
leiblich verstorben',
sondern '
vergessen, geistig tot': dasz Tullius gepreist, und Maro ewig ist, auch Flaccus nicht verstorben, hat neben dem verstand' ihr schönes werk erworben Neumark
palmbaum XX; das sind sie selber, die götter von Hellas, die einst so freudig die welt beherrschten, doch jetzt, verdrängt und verstorben, als ungeheure gespenster dahinziehn Heine 1, 187.
verbreitete wendung: er ist verdorben und verstorben.
ostfries. von einem unpfändbaren und total verarmten schuldner gebraucht Doornkaat 1, 467
b.
in anderer form, '
innerlich abgestorben': das philistrische verstorbensein, welches so dummtodt ist, dasz es nicht einmal weisz, dasz es todt ist Brentano 5, 374. '
absterben. erbleichen': er verstirbt ganz im gesicht,
egli impallidisce, v. erblassen Kramer 2, 965
c. C@22)
von körpertheilen, '
abgestorben': ein verstorben gesicht,
viso pallido Kramer 2, 966
a; der arme französische tambour schien halb verwest aus dem grabe gestiegen zu sein, ... ein verstorben gelbes gesicht mit einem groszen schnurrbart Heine 3, 165; ich sah die ersten mohren mit den verstorbenen, unerklärlichen gesichtern Laube 8, 34. '
tot': dasz der schleier von unsern thaten in eben dem augenblicke hinweggenommen wird, in welchem man das leichentuch über die verstorbene hülle breitet Brunner
erzählungen 1, 227; ein solcher streit zwischen dem lebenden und verstorbenen körper (
erhob sich) Arnim 1, 79; dasz, lebend wie verstorben, es diesem seinem schädel immer hauptsächlich an gehirn gefehlt habe Pückler
briefwechsel 1, 83. C@33)
alles belebte oder belebt gedachte vergeht: denn alles, was nur ist, verstirbt, verfliegt, zerbricht Günther
ged. 618; so dann sein bitter leiden, sterben und fröliche aufferstehung dem verstorbenen weitzenkörnlein vergleichet Herr
feldbau 76; wie eine schon halb verstorbene knospe, die sich nach einem wohltätigen regen wieder hebt Schleiermacher
weihnachtsfeier 40; der weinstock ... wickelt seine arm noch um den verstor benen baum, hat ihn also nach dem tod noch lieb Abraham a S. Clara
schriften 2, 301
Strigl; die glocke einer herbstzeitlose .. läutet der versterbenden quelle zu ihren letzten zügen Rosegger
waldschulmeister 114; wie der geist eines zur irdischen sorge zurückgezwungenen verstorbenen gestirns Brentano 4, 411.
köln. verstorve,
erstorben, verdorrt, vertrocknet, durch alter oder schlechte aufbewahrung verdorben Hönig 194
b; die herren sollen ihren diener speisz und tranck geben, welches zu essen und zu trincken dienet, nicht verstorbenes und stinckendes, welches das viehe nicht fressen kan noch wil
theatrum diabol. 1, 199
b. C@44)
selbst auf gänzlich unbelebtes, erscheinungen, zeiten, begebenheiten, geistige regungen übertragen in dem sinne '
abgestorben, verblichen, vergangen': die farben versterben allgemach im wind und regen,
v. verbleichen; verstorbene farben Kramer 2, 965
c, 966
a; aber das verstorbene, verblichene weckt sie auf, entwickelt sie (
die gnade) Lavater
verm. schriften 2, 34; das dese noch geschrebene scholt steet in Flandren czu Brugk, .. und ist alsampth ungewisse vorstorben ding
handelsrechnungen d. deutschen ordens 68, 25
Sattler; denn von den ausländischen gelehrtenrepubliken kommen nacht nächtlich mehr verstorbne schriften an, die als gespenster umgehen Klopstock
gelehrtenrepublik 38; ein hergang ist in aller menschen leben, abbildend der verstorbnen zeiten art
Shakespeare, Heinrich IV. 2, 3, 1; was könnte man an ihnen (
den hieroglyphen) anders, als etwa eine chronik verstorbener begebenheiten ... lesen? Herder 14, 79; als auch besonders die verstorbene session hiesiger schuldienerschaft Jean Paul
lit. nachlasz 4, 180; ja selbst des vaters wahn kann nicht mit ihm versterben, er läszt mit seinem gut sein vorurteil den erben Haller
ged. 66
Hirzel; herr! unser pflicht verstarb durch des entleibten wunden Gryphius
trauersp. 595 (
Papinian 4, 396); wo man dergleichen übt, verstirbet in der brust die an der dichterkunst vorhin getragne lust Triller
poet. betrachtungen 3, 560. C@55)
vereinzelt hat das part. prät. den sinn '
verwaist, elternlos'
; nicht obd.: deszgleichen verstorbene vater und mutterlos kinder ... müssen sich des betlen behelffen Pape
bettel-teuffel j 4
v. Schiller-Lübben 5, 463
b verzeichnet es als niederrheinisch: ich Judit, die vor etliche jahr verstorben, verlassene wittib wahr
quelle ebd. noch heute köln. verstorve Hönig 194
b;
in Cronenberg fərštórwənə kenər,
waisenkinder Leihener 36
b;
vgl. Paul
wb. 2 612
a. C@66)
meist niederdeutsch: eine herrschaft stirbt aus, ein erbtheil wird durch tod erledigt und fällt einem erben zu; nl. obvenire haereditate alicui, devolvi ad aliquem morte parentis aut propinqui, obvenire lege et ab intestato alicuius morte Kilian 605
a;
mnd. verstorven ghelt,
zugefallen Schiller - Lübben 5, 463
b; hir na vorstarf de borchgreveschop to Magdeborch
d. städtechron. 7, 212, 8; ihr edelen Römer wisset euch zu entsinnen, wie dasz unser keyserthumb jetzt leer und verstorben ist. derhalben wil sich gebühren, dasz man bey zeite darzu sehe, dasz ein keyser wiederumb erwelet werde
schausp. engl. com. 19, 10
Creizenach; were es sache, dasz eigengut verstürbe oder verkaufft würde in ungenossen hende
quelle von 1532
bei Haltaus 1890.
der erbe wird durch dativ, in
oder an
bezeichnet: welchem borger allhir erve vorstervet
Brandenburger quelle bei Schiller - Lübben 5, 463
b; des underwant sik do keyser Fr. der herschop (
Braunschweig), recht eft se in dat rike vorstorven were Korner
lüb. chron. 144
b; so die obgenanten lande an uns versturben (
a. 1482)
lehnsurkunden Schlesiens 1, 236; indem dasz i.f.g. .. mir auf den ersten lehnsfall, so an i.f.g. verstürbe, 1000 thlr. aus gnaden verschrieben haben Schweinichen 541;
ostfries. Doornkaat 1, 467
b;
nl. Sicherer-Akveld 1191
b.
mnl. verstorven kint,
dat het goud van de ouders geërft heeft Verdam 638
b.
selten ist eine reflex. form desselben sinnes: dieselben fürstenthumb .., ob die auf unsere vorfahren khönige zu Böhaimb oder uns und die cron zu Böhaimb sich ledig verstorben hetten (
a. 1469)
lehnsurk. Schlesiens 1, 452.
weitere md. quellen bei Lexer 3, 252. DD.
im mhd. ist auch ein trans. versterben '
töten, vernichten'
nachzuweisen Lexer 3, 252; unt daʒ ich in der zuoversicht diu mîniu jâr verslîʒe, sint des todes wîʒe ze jungest mich versterben wil Konrad v. Würzburg
in den minnesingern 2, 334
a Hagen; und want got interbet den ubeler und versterbet, so loset er den armen dan von angeste der bosen man
md. poet. paraphrase d. buches Hiob 13542
Karsten. selten nhd.: diser westwind .. zeucht wiederumb herfür was verstorben ... ward Sebiz
feldbau 51; wer wollte sich aber das sterben, aus furcht des letzten augenblicks, ohne noth bitter machen ..? es giebt leute, die sich das leben auf diese art versterben Hippel
lebensläufe 1, 150.