Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verleiben verb.
verleiben , verb. 1 1) zu einem ganzen machen, einverleiben. mhd. verlîben. das einfache leiben kommt in gleicher bedeutung vor, s. theil 6, 594 c. somit verstärkt ver nur den begriff des einfachen wortes. stets steht das, dem man einen, etwas einverleibt, dabei. 1@a a) mit persönlichem object. dasjenige, dem man einen einverleibt, im dativ: eur tauff ... damit ihr Christo verleibet seid. Ayrer Melus. 2, 351 b . 1@b b) durch präposition beigefügt: alle heiligen sind Christi und der kirchen glied, die ein geistliche ewige stadt ist, und wer in dieselbe stad genommen wird, der heiszt in die geme…