Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verfehlen verb.
verfehlen , verb. das erstrebte nicht erreichen, mhd. verwælen, verveilen. zusammensetzung mit fehlen s. theil 3, 1422, aber stets transitiv; auszerdem wird die bedeutung durch ver verstärkt ' gänzlich fehlen '. nach den belegen drückt verfehlen stets ein unabsichtliches zurückbleiben aus, während dies bei fehlen unentschieden ist. 1 1) ( sinnliches ) nicht treffen, nicht erreichen, das zeitwort steht absolut: ( vom verfehlen des gegners mit dem speere gesagt ) mhd. sîns undankes er gesaʒ, er wære doch gevallen baʒ alsus muoste Tristant vervælet hân, daʒ er derwant. Lanzelot 6407 Hahn; wan all…