Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verfall m.
verfall , m. ruina, in der ältern sprache nicht nachgewiesen, in den wörterbüchern erst bei Stieler 424 . 1 1) sinnliches zusammenfallen, bald mehr als vorgang ( das zusammenstürzen ), bald mehr als zustand ( das verfallensein ) gedacht; erst neuerdings recht geläufig, bei Adelung versuch 4, 1412 als selten aufgeführt: das haus wurde nicht mehr bewohnt und ging seinem verfalle entgegen; der verfall der mauer droht jeden augenblick einzutreten; kein selbstsüchtiger hypochondrist würde so scharf und scheelsüchtig den verfall der gebäude, die vernachlässigung der mauern .. und was noch alles zu b…