Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verbrinnen verb.
verbrinnen , verb. uri. ahd. farprinnan, mhd. verbrinnen, ursprüngliche gestalt des intransitivs, im mhd. schon mit dem schwachen zeitwort vermengt. belege für eintritt der schwachen form in die bedeutung des starken zeitworts s. sp. 171, 7; für den umgekehrten fall: daʒ er di stat sô gar verbran. Jeroschin 310 Pfeiffer; weitere belege bei Lexer 3, 87 . im nhd. verdrängt die schwache form die starke, doch haben sich noch einige reste der letzteren erhalten; über die formen verbrünnen, verburnen s. d.: ahd. diu marha ist farprunnan, diu sêla stêt piduungan. muspilli 61 ; mhd. von des steines kr…