Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
verabscheuen verb.
verabscheuen , verb. abscheu hegen gegen etwas, gegen jemand. transitivum zu abscheuen, welches von Grimm th. 1, 98 neben transitivem abscheuchen vorausgesetzt wird und sich bei Dief. 280 b ( horrere, abeschwen) aus dem beginnenden 15. jahrh. belegt findet, s. auch Dief.-Wülcker wb. 16 . das häufigere, ursprünglich mit abscheuen identische transitive abscheuchen ( durch schrecken verjagen ) ist wenigstens im spätern nhd. lautlich und begrifflich von jenem streng getrennt. verabscheuen, detestari, aversari Frisch 2, 175 c ; transitiv, dinge verabscheuen: damit uns kein falscher tag verführt, wa…