Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unsterblich adj. adv.
unsterblich , adj. adv. , gth. v. sterblich, immortalis, ἀθάνατος , wird erst im 16. jh. üblicher zum ersatz des veraltenden gemeingerm. untödlich ( s. d. ). zwar bildete schon Notker (2, 60, 20; 75, 6 P. ) unstirbig und im mhd. (unsterbelich, vgl. unsterbende; mnd. unstervelk Diefenbach n. gl. 40 a , unsterflik) wie im mnl. (onsterfelijc, -like, nl. onsterfelijk, -like) hat die entwicklung unsers wortes begonnen ( s. bed. 1 a, b, e); aber i. a. sind doch die hauptbedeutungen 2 und 3 erst durch die gedankenwelt der renaissance ( Burckhardt d. cultur der ren. 2 10 , 284 ; 379; 1 10 , 152) hindu…