Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unlieb adj. adv.
unlieb , adj. adv. , gth. v. lieb. g. unliubs, an. úljúfr, aschwed. oliuver, ags. unleóf, ahd. unliup, unleub, mhd. unliep, mnl. nl. onlief. vgl. unlieblich, -liebsam, ungeliebt, verhaszt, ungern. 1) lieb I entsprechend. von personen fast nur in wortspielenden augenblicksbildungen: sie wird eine unliebe, unsanfte Isidore werden Deinhardstein 2, 7 ; meine lieben und unlieben leser S. Brunner erz. 1, 143 ; familiär: ein unlieber mensch. häufiger v. sachen: aus dem fernen unlieben land Göthe 4, 188 W.; eine unliebe todtendämmerung Stifter 2, 158 , neuigkeit H. Schmid alte u. n. geschicht. a. Baye…