Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
ungenüge f. n.
ungenüge , f. n. , gth. der genüge 4 b. noch nicht bei Campe. mhd. ungenüege (unnuge) h. regel 40, 5 Priebsch; mnd. ungenoge, ungenôch. vgl. nichtgenüge. das heutige wort bezeichnet ( vgl. ungenügen , n. ) sowohl die thatsache und eigenschaft der unzulänglichkeit wie unzufriedenheit, unbefriedigung, freudlosigkeit, bes. eine stimmung, in der sich all dieses vereinigt. ungenöge miszvergnügen Doornkaat-Koolman 3, 471 a : früher oder später wird er die irdische ungenüge erkennen E. M. Arndt 2, 86 ; 1, 405; Fichte 3, xxvi; ein gefühl der u. Gildemeister ess. 2, 15 ; die u. des lebens Hesse nachbar…