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Ungefällig

nhd. bis Dial. · 7 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Adelung
Anchors
7 in 7 Wb.
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Eintrag · Adelung (1793–1801)

Ungefällig

Bd. 4, Sp. 855
Ungefällig, -er, -ste, adj. & adv. der Gegensatz von 2 gefällig. 1. Kleinen Gefallen erweckend, von Sachen. Ein Gott ungefälliges Verhalten. Das ist mir ungefällig. Mißfällig sagt etwas mehr. 2. Abgeneigt, andern einen Gefallen zu erweisen, und darin gegründet. Du bist ein sehr ungefälliges Geschöpf. Ein ungefälliges Betragen. Daher die Ungefälligkeit, doch nur in der zweyten Bedeutung.
390 Zeichen · 13 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Ungefällig

    Adelung (1793–1801) · +2 Parallelbelege

    Ungefällig , -er, -ste, adj. & adv. der Gegensatz von 2 gefällig. 1. Kleinen Gefallen erweckend, von Sachen. Ein Gott un…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    ungefällig

    Goethe-Wörterbuch

    ungefällig [bisher nicht publizierter Wortartikel]

  3. modern
    Dialekt
    ungefälligAdj.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    un-gefällig Adj. : 'unfreundlich, nicht entgegenkommend'. Sei net so ung'fällich! [ BZ-Dernb ]. —

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit ungefaellig

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von ungefaellig 3 Analysen

un- + gefaellig

ungefaellig leitet sich vom Lemma gefaellig ab mit Präfix un-.

Alternativen: un-+gefaell+-ig ungefaell+-ig

Zerlegung von ungefaellig 2 Komponenten

ung+e+faellig

ungefaellig setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

ungefaellig‑ als Erstglied (1 von 1)

ungefälligkeit

DWB

ungefaellig·keit

ungefälligkeit , f. , gegentheil der gefälligkeit. mnd. ungevallicheit elend ( wb. 5, 55 a ) wie ungefällig I 2; elendes los städtechron. 13…