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unerquicklich

nhd. bis GWB · 4 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Pfeifer_etym
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4 in 4 Wb.
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Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)

unerquicklich

unerquicklich

queck, quick Adj. ‘lebendig, rege, munter’, ahd. (8. Jh.), mhd. quec, mnd. nd. quick ‘lebendig, frisch’, nhd. bewahrt im Westd. und Nordd., sonst abgelöst von der Anlautsvariante keck (s. d.; daselbst auch Weiteres zu Herkunft und Verwandtschaft). Vom Adjektiv abgeleitet quecken, quicken Vb. ‘lebendig machen, beleben’, ahd. quicken (9. Jh.), mhd. quicken, quecken, mnd. quecken; nhd. quicken ‘beleben’ nur noch dichterisch (vereinzelt bis Anfang 19. Jh.), doch bewahrt in erquicken Vb. ‘neu beleben, laben, erfrischen’, ahd. irquicken ‘lebendig machen, beleben’ (um 800), mhd. erquicken, mnd. erquicken, erquecken. erquicklich Adj. ‘erfreulich, belebend’ (Ende 15. Jh.); unerquicklich Adj. ‘unerfreulich, unangenehm’ (17. Jh.). Quecksilber n. silberfarbenes, bei Normaltemperaturen flüssiges Metall, das in schnellbewegliche Kügelchen zerfällt, ahd. quecsil(a)bar (um 800), mhd. quec-, kecsilber, mnd. quiksulver, mnl. quicsilver, quecsilver, nl. kwikzilver, aengl. cwicseolfor, engl. quicksilver, schwed. (aus dem Mnd.) kvicksilver. Übersetzung von lat. argentum vīvum, eigentlich ‘lebendiges Silber’. Zu den Kompositionsgliedern s. keck und Silber. Quickborn m. ‘Jungbrunnen’, eigentlich ‘lebendiger, sprudelnder Brunnen, Quelle’, aus dem Nd. (19. Jh.), ahd. quecbrunno, mhd. quecbrunnr, nhd. Queckbrunnen, daneben auch frühnhd. keck brunn. quicklebendig Adj. ‘sehr lebhaft, beweglich, temperamentvoll’ (19. Jh.), Kompositum aus mnd. nd. quick ‘lebendig, frisch’ (s. oben) und lebendig (s. d.), dessen gleichbedeutende Glieder eine Verstärkung zum Ausdruck bringen.
1569 Zeichen · 67 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Unerquicklichadj, adv

    Campe (1807–1813) · +2 Parallelbelege

    Unerquicklich , — er, — ste , adj . u. adv . nicht erquicklich, nicht erquickend. Eine unerquickliche Ruhe. Ja eure Rede…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    unerquicklich

    Goethe-Wörterbuch

    unerquicklich [bisher nicht publizierter Wortartikel]

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit unerquicklich

1 Bildungen · 1 Erstglied · 0 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von unerquicklich 2 Analysen

un- + erquickeln + -lich

unerquicklich leitet sich vom Lemma erquickeln ab mit Präfix un-, mit Suffix -lich, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Alternativen: un-+erquicklich

unerquicklich‑ als Erstglied (1 von 1)

unerquicklichkeit

DWB

unerquicklich·keit

unerquicklichkeit , f. Campe : was sich so lange in eintöniger unerquicklichkeit hingeschleppt hatte ( das unglück ), muszte sich endlich in…