Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
unbehende adj. adv.
unbehende , unbehend , adj. adv. , gegentheil von behende, behend; mhd. unbehende Lexer 2, 1754 ; Jelinek 750; mnd. unbehende Schiller-Lübben 5, 17 b ; Lübben-Walther 428 a ; mnl. onbehende wb. 5, 223. in der litteratursprache scheint das wort zu veralten. nicht gut zu handhaben, schwer beweglich, ungefüge: das mittel fest zu machen die unbehende last Treuer Däd. 1, 88 ; ventil Bendeler e i a ; plump: eine schwere und unbehende proportion Justi Winckelmann 2, 2, 44 ; iners, ungeschickt: also wirt der leib matt, träg, ungschlacht und unbehend Ryff spiegel 16 b ; ( vom riesen ) er war zu unbehen…