Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tüfteln vb.
tüfteln , vb. herkunft, form und verbreitung. junges, erst seit dem letzten viertel des 18. jhs. nachweisbares, noch nicht bei Adelung (1774-86) verzeichnetes wort mit zunächst stark schwankender aussprache wie schreibung zwischen d und t im anlaut wie i und ü im stammsilbenvokal; vgl. teil 2, sp. 1149; Paul dt. gramm. 1, 195 ; 335. der häufig erwogene zusammenhang mit tüpfeln trifft kaum das rechte ; ' grosze verbreitung und student. vermittlung bei geringem alter lassen an rotw. ursprung denken; hier liesze sich an duft(e) ' gut ' anknüpfen ' Kluge etymol. wb. ( 15 1951) 813; ' die unerwarte…