Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
trulle f.
trulle , trülle , trull , trüll , f. , bezeichnung einer dicken, plumpen, schlampigen, trägen weibsperson, auch als abfällige benennung eines weiblichen wesens; dialektisch noch über weite strecken des hd. und nd. sprachgebiets verbreitet, auch in der form trullen; mit umlaut als trüll nur fürs elsäss. und schweiz. bezeugt. auf ursprünglich schwache flexion deutet der so flektierte singular: an einer üppigen trüllen Geiler v. Keisersberg evang. (1517) 154 a . gelegentlich entrundetes trill s. u., daneben trolle, drolle, s. d.; vgl. auch 1 tralle. die bedeutung ' buhlerin, hure ' läszt sich nur…