Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Trubel m.
Trubel m.
Trubel m. ‘Lärm, lautes Durcheinander, unruhiges Treiben’ (17. Jh.), auch (bis ins 19. Jh.) ‘politische und kriegerische Wirren, Aufruhr’, entlehnt aus frz. trouble ‘Unordnung, Unruhe, Verwirrung’, afrz. troble mit r-Metathese neben torble ‘Verwirrung, Störung’, abgeleitet von afrz. torbler, trobler ‘trüben, aufregen, beunruhigen, verwirren’ (frz. troubler ‘trüben, verdüstern, aufrühren, stören, Unfrieden stiften, verwirren’). Zugrunde liegt spätlat. turbulāre ‘verwirren, trüben’ (vgl. lat. turbāre ‘in Unordnung bringen, verwirren’, turba ‘Unordnung, Verwirrung, Getümmel, Tumult’; s. turbulent). Die frz. Schreibweise Trouble wird (neben Trubel) bis ins 19. Jh. beibehalten.