Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
tottel m.
tottel , m. , narr. hauptsächlich in den dialecten, bes. den obd. verbreitet im sinne eines ungeschickten, dummen menschen: im bair. Schmeller-Fr. 1, 631 f.; Schöpf tir. 87 ; in Kärnten Lexer 66 ; im els. dotterle kind, das nicht recht gehn kann Martin-Lienhart 2, 727 b uä.; in der Pfalz Autenrieth 35 ; im Rheinld. doddel trottel, waschlappen, einfaltspinsel s. rhein. wb. 1, 1383; vgl. tottelfritze schläfriger mensch Müller - Fraureuth 1, 234 a ; in Basel auch spec. vom ungeschickten, unbeholfenen weib s. Seiler 93 b ; in Schwaben dumme, zugleich flatterhafte weibsperson Fischer 2, 298 . liter…