Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Stubben
Stubben
Stubbe f., Stubben m. ‘Baumstumpf’, nach mnd. stubbe m. ‘Baumstumpf’ zu Anfang des 19. Jhs. in der Literatursprache; das Endungs-n der mask. Form entstammt den flektierten Kasus. Dazu mnl. stubbe, stobbe, aengl. stub(b) neben (mit anderer Stammbildung) styb, engl. stub, anord. stubbi neben stubbr, schwed. stubbe und außergerm. aind. túmpati, tupáti, tṓpati ‘verletzt’, pra-stumpati ‘stößt mit den Hörnern’, griech. týptein (τύπτειν) ‘mit einer Waffe, einem Stock u. dgl. stoßen, stechen, schlagen’, lat. stupēre ‘starr, unbeweglich, verblüfft, betäubt sein’, russ.-kslaw. tъpъtъ ‘pochen’, russ. tópot (топот) ‘das Stampfen’, so daß von ie. *(s)teup- ‘stoßen, Stock, Stumpf’, einer Labialerweiterung der unter stoßen (s. d.) angegebenen Wurzel ie. *(s)teu- ‘stoßen, schlagen’, ausgegangen werden kann.