Hauptquelle · Mecklenburgisches Wb.
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Ströp
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
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DialektStröpf.
Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg
Ströp f. Streife, Gerät zum Abstreifen der Blätter und Rinde von Reisern, um Quäst ( s. Quast 1 2, Bd. 5, 703 ) zu verfe…
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit stroep
30 Bildungen · 29 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen
stroep‑ als Erstglied (29 von 29)
ströpeln
MeckWB
ströpeln streifen in der Zs. afströpeln: den Bast afströpeln Schö Warn . Dim. und Iterat. zum Folg.
strö̂pen
MNWB
strö̂pen , swv. , I. trans. 1. (Tieren) das Fell abziehen; bildl. de hût ȫver de ôren s. c. D. p. jem.m das Fell über die Ohren ziehen, jem.…
Ströper
MeckWB
Ströper m. 1. einer, der etwas streift: Ströpers solche Kartoffelaufnehmer, die die Kartoffeln vom Kraut abstreifen im Gegensatz zu den Plüc…
Ströperbann'
MeckWB
Ströperbann' f. umherstreifende Bande: so'ne Marodür- un Ströper-Ban'n Reut. 3, 281.
Ströperkuß
MeckWB
Ströperkuß m. flüchtiger Kuß: so'n fixen Ströper-Kuß Reut. 6, 308.
ströpfelkraut
DWB
ströpfelkraut , n. , lapathum, rumex crispus, krauser ampfer Diefenbach 318 a ; Heinsius 4, 892 a ; Nemnich wb. d. naturgesch. 582 ; Pritzel…
ströpfeln
DWB
ströpfeln , vb. , sieh strüpfeln.
Ströphas'
MeckWB
Ströphas' m. Spinnfehler: Ströphasen, dat strööpt trügg, wenn dat an Häwken un Kämm kümmt beim Weben Ha Bes ; ein schlecht gesponnener Faden…
strö̂phāsen
MNWB
° strö̂phāsen , pl. , Strümpfe aus Stoff zum Unterziehen unter die ledernen Beinlinge (Gentzkow 132 u. 210).
ströphchen
DWB
ströphchen , n. : ein ströphchen ( der ' Leonore ') ... will ich ihnen indes ... noch ... zu kosten geben Bürger br. 1, 115 ; fehlt noch ein…
ströpig
MeckWB
ströpig zerzaust: der vom Hasen abgefressene Kohl steiht so ströpig dor Wa; herumstrolchend: 'n ollen ströpigen Kierl begegent ehr Ro Retsch…
strö̂pinge
MNWB
° strö̂pinge , f. , Beraubung, Ausplünderung (Hanserec. II 4, 465).
Ströpjack
MeckWB
Ströpjack f. wollene Überziehjacke Sta Wes .
Ströpling
MeckWB
Ströpling m. im Wiegenlied Din Vadder dee fangt Hiring: Sünd dat nich gode Ströpling Wo. V. 3, 15 a.
Ströppel
RhWB
Ströppel -p-, Pl. -əlts Dinsl-Gahlen m.: scherzh. faustdicke Lüge.
ströppen
WWB
ströppen ‘eine Schlinge setzen’→ ¹strüppen .
ströppen I
RhWB
ströppen I -ø- = strippen III, s. d.
ströppen II
RhWB
ströppen II -ø- [ -ę- SNfrk, wo der Pl. -ęp gilt] schw.: 1. trans. a. ein Seil str., mit einer Schlinge versehen; du moss dech de Schohnsrem…
Ströpper
RhWB
Ströpper Sg. u. Pl. m.: verächtl. 1. a. -øp- Schlingensteller, Wilddieb, Obstdieb Rip, Berg, SNfrk, Geld (nördl. davon Sträuper ); -øb- Grev…
Ströppgasse
RhWB
Ströpp-gasse -jās Bergh-Hüchelhv f.: Dohnenstieg, Vogelherd (veralt.).
Ströpphaare
RhWB
Ströpp-haare -hr Rees-Hüthum Pl.: struppiges Haar .
Ströppjäger
RhWB
Ströpp-jäger Rees m.: verächtl. Schlingensteller, Wilderer.
Ströppling
RhWB
Ströpp-ling Sol-Bürrig m.: Aufhängeschlinge.
Ströppmasche
RhWB
Ströpp-masche mEəš Kobl-SSebastian f.: eine Masche, die sich beim Straffwerden des Fischnetzes von selber zuzieht.
Ströppmus
RhWB
Ströpp-mus (s. S.) NBerg (u. -ip- ) Ruhr, Mörs-Orsoy n.: Stielmus, Rübstiel.
Ströpppfädchen
RhWB
Ströpp-pfädchen -ętχə Dür-Morschenich n.: -gasse (veraltet.
Ströppsel
RhWB
Ströppsel -ps- Sg. t. m.: 1. Farnkraut Geilk-Frelenbg Übach . — 2. Grummet Klev-Appeldorn .
ströppsen
RhWB
ströppsen -ębs- Bitb-Geichl schw.: einen str., ständig antreiben zur Arbeit. — Abl.: die Sträppserei, dat Gesträpps, der Sträppser.
Ströppzeit
RhWB
Ströpp-zeit -it Prüm-Hallschlag f.: Freiweide vom Michelstag (29. IX.) an.
Ableitungen von stroep (1 von 1)
beströ̑pen
MNWB
beströ̑pen , swv. , anfallen, durch Straßenraub schädigen.