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Ströp

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RhWB
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Eintrag · Rheinisches Wb.

Ströp

Bd. 8, Sp. 863
Ströp -- = Schlaufe s. Sträufe;
32 Zeichen · 1 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. modern
    Dialekt
    Ströpf.

    Mecklenburgisches Wb. · +1 Parallelbeleg

    Ströp f. Streife, Gerät zum Abstreifen der Blätter und Rinde von Reisern, um Quäst ( s. Quast 1 2, Bd. 5, 703 ) zu verfe…

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit stroep

30 Bildungen · 29 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

stroep‑ als Erstglied (29 von 29)

ströpeln

MeckWB

stroep·eln

ströpeln streifen in der Zs. afströpeln: den Bast afströpeln Schö Warn . Dim. und Iterat. zum Folg.

strö̂pen

MNWB

stro·epen

strö̂pen , swv. , I. trans. 1. (Tieren) das Fell abziehen; bildl. de hût ȫver de ôren s. c. D. p. jem.m das Fell über die Ohren ziehen, jem.…

Ströper

MeckWB

stroe·per

Ströper m. 1. einer, der etwas streift: Ströpers solche Kartoffelaufnehmer, die die Kartoffeln vom Kraut abstreifen im Gegensatz zu den Plüc…

Ströperbann'

MeckWB

stroeper·bann

Ströperbann' f. umherstreifende Bande: so'ne Marodür- un Ströper-Ban'n Reut. 3, 281.

ströpfelkraut

DWB

ströpfelkraut , n. , lapathum, rumex crispus, krauser ampfer Diefenbach 318 a ; Heinsius 4, 892 a ; Nemnich wb. d. naturgesch. 582 ; Pritzel…

ströpfeln

DWB

ströpfeln , vb. , sieh strüpfeln.

Ströphas'

MeckWB

stroep·has

Ströphas' m. Spinnfehler: Ströphasen, dat strööpt trügg, wenn dat an Häwken un Kämm kümmt beim Weben Ha Bes ; ein schlecht gesponnener Faden…

strö̂phāsen

MNWB

stroep·hasen

° strö̂phāsen , pl. , Strümpfe aus Stoff zum Unterziehen unter die ledernen Beinlinge (Gentzkow 132 u. 210).

ströphchen

DWB

ströphchen , n. : ein ströphchen ( der ' Leonore ') ... will ich ihnen indes ... noch ... zu kosten geben Bürger br. 1, 115 ; fehlt noch ein…

ströpig

MeckWB

ströpig zerzaust: der vom Hasen abgefressene Kohl steiht so ströpig dor Wa; herumstrolchend: 'n ollen ströpigen Kierl begegent ehr Ro Retsch…

Ströpling

MeckWB

stroep·ling

Ströpling m. im Wiegenlied Din Vadder dee fangt Hiring: Sünd dat nich gode Ströpling Wo. V. 3, 15 a.

Ströppel

RhWB

stroep·pel

Ströppel -p-, Pl. -əlts Dinsl-Gahlen m.: scherzh. faustdicke Lüge.

ströppen I

RhWB

ströppen I -ø- = strippen III, s. d.

ströppen II

RhWB

ströppen II -ø- [ -ę- SNfrk, wo der Pl. -ęp gilt] schw.: 1. trans. a. ein Seil str., mit einer Schlinge versehen; du moss dech de Schohnsrem…

Ströpper

RhWB

stro·epper

Ströpper Sg. u. Pl. m.: verächtl. 1. a. -øp- Schlingensteller, Wilddieb, Obstdieb Rip, Berg, SNfrk, Geld (nördl. davon Sträuper ); -øb- Grev…

Ströppmasche

RhWB

stropp·masche

Ströpp-masche mEəš Kobl-SSebastian f.: eine Masche, die sich beim Straffwerden des Fischnetzes von selber zuzieht.

Ströppmus

RhWB

stropp·mus

Ströpp-mus (s. S.) NBerg (u. -ip- ) Ruhr, Mörs-Orsoy n.: Stielmus, Rübstiel.

Ströppsel

RhWB

stropp·sel

Ströppsel -ps- Sg. t. m.: 1. Farnkraut Geilk-Frelenbg Übach . — 2. Grummet Klev-Appeldorn .

ströppsen

RhWB

stropp·sen

ströppsen -ębs- Bitb-Geichl schw.: einen str., ständig antreiben zur Arbeit. — Abl.: die Sträppserei, dat Gesträpps, der Sträppser.

Ströppzeit

RhWB

stropp·zeit

Ströpp-zeit -it Prüm-Hallschlag f.: Freiweide vom Michelstag (29. IX.) an.

Ableitungen von stroep (1 von 1)

beströ̑pen

MNWB

beströ̑pen , swv. , anfallen, durch Straßenraub schädigen.