strausz,
m. ,
heftiger auftritt; gefecht, wortwechsel. seit mhd. zeit steht strûz
neoen dem mhd. collectivum gestriuze,
nhd. gesträusz (
s. teil 4, 1, 2,
sp. 4249) '
kampf, streit',
mhd. striuz,
adj., nhd. sträusz (
s. u. sp. 1020) '
sich sträubend, in die brust werfend'
und mhd. striuzen,
nhd. sträuszen (
s. u. sp. 1023) '
sträuben, spreizen'.
ein zu vermutender postverbaler charakter des wortes ist nach Wissmann
nomina postverbalia 134
auf grund der '
verhältnisse bei der nach form und bedeutung parallelen i-
wurzel ... strid,
insbesondere ahd. strît
certamen'
unwahrscheinlich. auszerhalb des deutschen entspricht genau mengl. strūt '
das schwellen, der streit',
engl. dial. strout,
wozu mit ablaut engl. strut '
strife, contention; a quarrel, wrangle, contest' (Murray 9, 1, 1169).
die sippe ist zurückzuführen auf die erweiterte wurzelform *st(e)reu- (
aus der grundwurzel idg. *ster- '
starr, steif sein'),
zu der unter anderem 3 strausz,
aisl. strútr,
m., '
hervorstehender kegelförmiger gipfel eines hutes oder einer kappe', stryta,
f., '
kegel',
ags. strūtian,
vb., '
steif emporstehen, starren'
gehören; weiteres s. Walde-Pokorny 2, 634, Falk-Torp
norw.-dän. etym. wb. 2, 1183
und Jóhannesson
isl. etym. wb. 877,
die auch auf formen ohne anlautendes s
verweisen, sowie Persson
beitr. 443
f. die entstehung und die entwicklung des wortes vollzieht sich auf obd. boden; von dort aus dringt es in die schriftsprache ein. trotz vereinzelter früher md. belege (Nicolaus v. Jeroschin,
md. evangelienwerk aus St. Paul)
wird strausz
in diesem gebiete nicht heimisch und wird noch in neuester zeit als wort der gehobenen bzw. der literatursprache empfunden. so fehlt es in der bibel Luther
s sowie in den wbb. der md. und nd. maa., während es die obd. maa. bis heute bewahren: Schmeller-Fr.
bayer. 2, 819; Zaupser
vers. e. baier. id. (1789) 74; Fischer
schwäb. 5, 1835; strûss Bühler
Davos 2, 96; struss Hunziker
Aargau 262; strusz
schweiz. id. 11, 2373.
bedeutung und gebrauch. strausz
zeigt in den spärlichen mhd. zeugnissen (
es fehlt in den groszen epen der mhd. blütezeit; frühester beleg im bair. des 13.
jhs. bei Reinbot v. Durne)
einen wenig ausgeprägten anwendungsbereich, der inhaltlich dem vb. (sich) sträuszen
nahe steht und in einem allgemeinen sinne —
abweichend vom gebrauch der neueren zeit —
eine '
sich erhebende',
d. h. wilde oder heftige aktion bezeichnet, meist unter einbeziehung eines akustisch (
als ruhestörung)
und optisch (
als unordnung)
wahrnehmbaren moments. im 15.,
besonders aber im 16.
jh. gewinnt das wort —
gefördert durch die vorliebe jenes zeitraums für die schilderung bewegter, turbulenter szenen —
seine gröszte verbreitung. die im mhd. andeutungsweise vorhandenen bedeutungsstränge erfahren eine profiliertere ausgestaltung (1),
vor allem aber entwickelt sich strausz,
ausgehend von seiner anwendung auf kampf- (2 a
β),
zank- und raufszenen (2 b
α),
in flieszendem übergang zu einer bezeichnung für den vorgang der auseinandersetzung in tat und wort. so gebraucht die neuzeit strausz
für '
gefecht, zweikampf' (2 a
δ und ε),
bzw. für '
wortwechsel, kontroverse in dem bestreben, sein recht, seine meinung durchzusetzen' (2 b
β und γ),
vor allem in gehobener, bes. dichterischer sprache (
in den reimgedichten steht strausz
seit mhd. zeit fast stets als reimwort),
weniger umgangssprachlich (
zum mundartlichen gebrauch im obd. s. o.).
der ursprüngliche wortsinn des geräuschvollen und bewegten auftritts (1)
ist dabei im wesentlichen aufgegeben, wenngleich einzelne belege noch anklänge erkennen lassen, vgl. die folgenden übertragungen einer engl. und einer älteren deutschen vorlage (
falls sie nicht als absichtliche abweichungen zu gelten haben): doch milde, edler als die rache stets, und die natur, der lockung überlegen, vermochten ihn, die löwin zu bekämpfen, die baldigst vor ihm fiel. bey diesem strausz erwacht ich von dem unglückselgen schlummer (
in which hurtling from miserable slumber I awak'd)
Shakespeare 4 (1799) 280; sein säbel thät er zucken: 'hüt dich, sag ich! ... ich schlag dir tiefe lucken und gieb dir viel der stich.' von ferren ruft sein vetter, der höret diesen strausz A. v. Arnim
s. w. (1853) 21, 314 (
bei Uhland
volkslieder 655: der höret disen saus):
vgl. ferner Göthe
und Müller
unter 1 a
β. 11)
jede art eines teils heftigen, teils stürmisch bewegten auftritts, der als unordnung, als störung eines normalen handlungsablaufes aufgefaszt wird; einerseits '
der aufruhr',
andrerseits '
der (
gegen jemanden gerichtete)
ansturm, das anfahren'
; vgl. als früheste lexikalische buchung: straus
disturbium voc. incip. teuton. (
ca. 1485) ee 5
b (
so auch bei Diefenbach
gl. 187
c neben storichheit),
ferner Campe: '
ursprünglich wol ein geräusch, getöse' 4 (1810) 698
6 (
ähnlich Adelung 4 [1780] 807). 1@aa)
eine aktion in leidenschaftlicher erregung, ein aggressives vorgehen in jeder hinsicht; häufig in beiwörtlich bestimmter präpositionaler wendung mit groszem strausz. 1@a@aα)
die laute, anmaszende herausforderung, das anfahren in lärmender rede: nu nemt in sunder twâl. beide mit stecken und mit staben sult ir in ze hûse haben, und slaht im den kelz ûz: sô muoz Jêsus den strûz gên Apollen lâzen, sîn hôchvertiges grâzen Reinbot v. Durne
d. hl. Georg 1860
v. Kraus; den mayen vnd den augst ich hort aubentewren mitainander, so scharpff on alles glander wolt diser sein des genosz, das mich des selbst ain tail verdrosz vnd losete doch den mären vsz. da huob der may den ersten strausz: ich wen, sprach er, das nyemant leb, der alle hertz also enschweb in fräden machen künn, als ich
liederbuch d. Hätzlerin 248
b Haltaus; bollert einher mit grossem strausz als wann er sie (
die concordiam) mit seim geschrei und mit seim unnützen gespei könt hindern oder tilgen gar Nigrinus
hexamen (1582) G 1
a; merck auch, wenn du mit grossem straus von einem wirst gefordert aus, dich mit jhm draussen ohn verzagn, ein wenig vmb den kopff zuschlagn. so folg nicht bald demselben thor Ringwaldt
lauter warheit (1588) 119; (
ratschlag an die prediger) ihr könnt doch sonst wohl wörter findn, die sanffte gehn, und feste bindn, und bey dem volck mehr richten ausz, als dünckel gut und harter strausz Moscherosch
gesichte (1650) 1, 445; mein lieber waidmann, wo laufen sie (
hunde) denn hinaus? ich frag in keinem straus (
nicht in aggressiver, verletzender absicht) Grässe
jägerbrevier (1857) 10. 1@a@bβ)
ein ungestüm vorgetragener ansturm (
impetus),
sowie die damit verbundene gewalt, wucht, vehemenz: daz gelt der wessheler er uz vergoz, und uf den selben struz ir dische er in al umme warf (
Joh. 2, 15:
et nummulariorum effudit aes et mensas subvertit) (
md. 14.
jh.)
evangelienwerk aus St. Paul, Wiener sitzungsber. 137 (1897) 5, 139
Schönbach; der wirt ward an dem ersten strauss geworffen zue dem fenster auss Oswald v. Wolkenstein 273
Schatz; wanns unglück kompt mit grossem strauss Nigrinus
von zäuberern (1592) 124; das sibend schiff ... mit wällen war bedecket schwer, das meer darein schlug vngehewr, also das der schiffmeister thewr sich stürtzet mit dem kopff hinausz welchen dreymal desz würbels strausz hinunder trib vnd vber sich Spreng
Äneis (1610) 5a; o grosser spot, den mein heiland leidet! ... man zieht jhn ausz mit groszem strausz, reist jhn hin und wieder: man entblöst das keusche lamm (1657) A. Silesius
hl. seelenlust 63
ndr. '
mit brausen' (
in anlehnung an apost.-gesch. 2, 2:
et factus est repente de caelo sonus tanquam advenientis spiritus vehementis): nach ostern am fünftzigsten tag, den man den pfingstag nennen mag, ... da kam der heilig geist ins hausz wie ein strumwind mit grossem strausz Wackernagel
dt. kirchenlied 3 (1870) 280.
mit schwung': (
die gerste spricht:) der bawr thut mich gar freudig tragn und wirfft mich da auff seinen wagn, führt mich auff seinen acker rausz, wirfft mich dahin mit grossem strausz Tharäus
ein erberml. klage d. lb. fraw Gerste (1609) 47
b. 1@a@gγ)
von einer turbulenten, meist auch geräuschvollen situation; aufruhr, erhebung: in dem jar 1398 auf sant Gilgen tag erhueb sich ain groszer strausz und zwilauf hie ze Augspurg (15.
jh., Augsburg)
städtechron. 5, 52; item es ist zu wiszen, dasz in der wuchen vor sant Gallen tag 1466 jar erhueb sich aber ain strausz und widerpart under etlichen zünften von des newen ungelts wegen; darwider murmerten sie und wolten des nit mer geben (15.
jh., Augsburg)
ebda 118; es ward ain wiester, wilder lermen und strausz im ganzen Schwabenland
Zimmer. chron. 21, 156
Barack; das daraus erwuchs ein auflauf und ein ganz groszer unwillen, dann niemand mocht das volk stillen. also liefen sie zusamen, ... schrieen all miteinander ser ... 'mein herr, mit groszem straus ist die gemein alle empor und hält dort auf dem platz darvor ...
Teuerdank 235 (95, 136)
Goedeke. innerlicher aufruhr physischer kräfte: mach birn in vnd auszwendig rein, vnd bald ins saltz sie tuncke fein. wirff sie darnach zum fenster ausz, so gibt sie dir im leib kein strausz Petri
d. Teutschen weiszh. (1605) Nn 1
a.
ein neuerer beleg nimmt dagegen das bild des zweikampfes (
vgl. 2 a
γ)
auf: ja, auf dem rosz fühl' ich voll jugend mich; doch sitz ich ab, da hebt ein strausz sich an, als ob sich leib und seele kämpfend trennten! H. v. Kleist
w. 3, 45
E. Schmidt. tumult, aufregung: des koniges knaben einer von dem pferde kam in das wasser und hertrang zwuschent den pferden. do erhüp sich ein grosser strusz dovon, wanne dez konigez diener wolten den knaben ie rechen und machten ein grosz geschrei (15.
jh.) Windecke
denkw. 468
Altmann; der jüngling ist lebendig worn und ist in unser gassen vorn in der zwayer wucherer hausz die nacht mit rumor und mit strausz als ein dieb worden gfangen allein und in kercker geleget ein Hans Sachs 13, 253
lit. ver.; sein jungern (
Jesu) kam bald an ein grausz, sie flohen all mit groszem strausz
handschriftlich a. d. j. 1601; zu morgens kamen sie balde, führten dich ins richthausz, vbergaben dich dem gewalte, Pilati mit groszem strausz, o herr Jesu, was ist worden drausz (17.
jh.)
bei Kehrein
kathol. gesangb. 1, 666.
fastnachtstrubel: man find noch leud in diesem straus der ist gar wol zu lachen. wo sie die weinfas leren aus vnd sich gantz frölich machen, so singen sie ein fasznachtgesang des abents auff der gassen
bergreihen 81
ndr. aufruhr elementarer gewalten, wirbel: die wogen fliegen auf bisz an der sternen wayd, bald schlagen sie zuruck, bald sie sich widerhäuffen, und brechend wollen sie, des abgrunds eingewayd drücknend, die stern ersaüffen. gleichwol in disem strausz der allgemeinen noht, da weder hilf noch heyl noch auszflucht mehr zusehen, vergasz damahlen nicht der gnadenreiche got mir hülflich bey zustehen (1648) Weckherlin
ged. 2, 43
lit. ver. so noch gelegentlich bis in neuere zeit: so geht es in die weite fort durch wellenschaum und -strausz Göthe I 4, 309
W.; noch braust sie (
die freiheit) auf im jungen wein ... und in dem brausen toben sich die wilden hefen aus: der ächte geist, er hält den stich und triumphirt im strauss W. Müller
ged. (1906) 91.
innerer aufruhr, affektische erregung: ich hett dem pawren bald gezwagn mit roter laugn sein schwartzes har, in so ein grossen strauss ich war (1580) B. Krüger
spiel v. d. baür. richtern 22
Bolte. zwiespalt des herzens: die ihr diesz haupt umschwebt im luft'gen kreise, erzeigt euch hier nach edler elfen weise, besänftiget des herzens grimmen strausz, entfernt des vorwurfs glühend bittre pfeile, sein innres reinigt von erlebtem graus Göthe I 15, 1, 3
W. 1@bb)
der in a
entwickelte wortinhalt begegnet in verwendungen, wo er —
aus der sicht des betroffenen —
als erlittene widrigkeit, bedrückung, mühsal gefaszt wird; literarisch nur vereinzelt über das 17.
jh. hinaus nachweisbar (
vgl.β),
doch scheint ein teil der folgenden lexikalischen angaben (Zaupser, Westenrieder)
auf einen länger anhaltenden umgangssprachlichen gebrauch zurückzugehen: ohn allen strausz
senz' alcun pericolo Kramer
t.-ital. 2 (1702) 998
c; strausz
gefahr, noth, angst Rädlein
dict. (1711) 850
b; einen strausz oder stosz ausstehen
to stand hazard, to hold out a shock Ludwig
t.-engl. (1716) 1888; an strausz ausstehn
ein unglück, oder eine gefahr überstehen Zaupser
vers. e. baier. id. (1789) 74; strausz
eine unannehmlichkeit, gefahr, mühseligkeit, widerwärtigkeit, verfolgung Westenrieder (1816) 565. 1@b@aα)
bedrängender ansturm verschiedenartiger gewalten: seit hat mein leib mit laidvertreib vil mangen strauss geliten und ist halb mein freud erfröret Oswald v. Wolkenstein 162 (64, 63)
Schatz; ich hab erlitten ein groszen strusz, sy hand mich gschlagen mit ruotten usz (1539)
in: schweiz. id. 11, 2373; der winter kalt ist vor den hausz wo soll ich armer ausz? in disen strausz thu ich nit erschrecken es kombt ein liebe zeit (1556) Forster
frische teutsche liedlein 115
ndr.; welche vnter dem zill diser monde geboren werden, erleiden an dem viertzigsten tag einen harten strausz (
labor) Heyden
Plinius (1565) 16; (
der flusz) Scamander redet also witzig, sod auch darneben starck vnd hitzig, gleich wie in einem kessel gut, darunder man offt schiren thut vnd gar ein grosses fewer macht, (daruon das holtz zerspringt vnd kracht) das wasser wuelet vberausz leydt von der hitz ein harten strausz Spreng
Ilias (1610) 297a; ob du nit gott danckest, dasz der heilig Bartholomeus einen so starken strausz (
die marter) zu seiner ehren, vnd zum spott aller heydnischen götter auszgestanden habe? Spee
güld. tugendbuch (1649) 113.
bedrängende angriffe im wortwechsel von mehreren seiten: aus dem und anderm kam, das wir durch einander viel rede, conversationes und disputationes hatten, das auch der stathalter und cardinal etwas fast wider mich bewegt wurden, aber hernachmahls widerumb fast gütig. musst also einen grossen straus leiden (1522) Planitz
berichte 289
Wülcker. allgemeiner die anfechtungen und bedrängnisse, die in ihrem zusammentreffen einen zustand der not und bedrückung verursachen (
zuweilen in der koppelung graus und strausz): das er (
David) inn allem graus vnd straus, inn trübsal, kreuz, verfolgung, qual durchs lid sich tröstet vberal Fischart
s. dicht. 3, 125
Kurz; wie neid, hasz, zorn, gewalt von aussen mich versehren und beschweren: also in mir angst und anfechtung sich (mich tag und nacht beängstigend) vermehren. drumb deiner hilf in disem grausz und strausz kom mich, herr, zu gewehren, und (gnädig) reisz mich beederseits herausz (1648) Weckherlin
ged. 2, 89
lit. ver.; das ist dein wort, o frommer gott, so redstu selbst mit mir in not; hilff, dasz ichs fasse vnd behalt, dasz, wenn du gleich nicht kemest bald vnd mich aus engsten führst herausz ich doch nicht wanck in solchem strausz
bei Fischer-Tümpel
kirchenl. d. 17. jhs. 1, 67; wehe denjenigen, die mit straussen-federn daher prangen und den armen in seinem strausz verlassen Abr. a
s. Clara
etwas f. alle (1699) 1, 170.
seelische bedrängnis: wie nun, du armes hertz? wo denckstu ietzt hinaus? wo wirstu doch hinfort, sag mir, wo wirstu bleiben, weil Solime dich will aus ihrer brust vertreiben, und du auff ewig solt verlaszen dieses hausz? o mehr als bitterer! o mehr als herber strausz! Hofmannswaldau
ged. (1697) 2, 42. 1@b@bβ)
anfall, krankheit: aber der jung herr ward nach diesem so überstandnen strausz so frisch und gesundt, das sich vil leut dar ab verwunderten
Zimmer. chron. 23, 249
Barack; bin woll von hertzen erschrocken ... zu sehen, dasz ma tante, unszere liebe churfürstin, wider so einen hartten strausz auszgestanden (1713) Elisabeth Charlotte
br. 1, 348
lit. ver.; unser lieber Wolfgangerl hat nun durch die hilfe gottes auch seinen förchterlichen strausz ausgestanden und ist auf dem wege der besserung (1765) L. Mozart in:
br. W. A. Mozarts 4, 253
Schied.; die masern erklären sich eher als die pocken, sind nicht so gefährlich, und der strausz ist, wenn es gutartige masern sind, in ungefähr 7 tagen vorbei Popowitsch
maa. v. Teutschl. (1780) 353.
auch die hereinbrechende gewalt des todes (
vgl. 2 a
γ): dann bald ir stund was glauffen aus, muosten sie bston des todes straus und sterben nach ir bstimpten zeit (1556) Wickram
w. 4, 140
lit. ver.; die seel hats (
ein blümlein) auff der zungen alweil wirds blasen ausz: nun musz es sein gerungen mit todt vnd letztem strausz Spee
trutznachtigall (1649) 79. 1@b@gγ)
ein kriegerischer ansturm, angriff, der jedoch als überfall und schwere bedrängnis erlitten wird: hie vieng unser nott und arbeit an, und hent einen groszen sturm und strusz erlitten (
angriff von seiten türkischer kriegsschiffe) (1497) H. Schürpf in:
schweiz. id. 11, 2373; hat Germania ein grossen strausz vnd ein mercklichen überfall erlitten von den Normannis Seb. Franck
chron. (1536) 212
b; darüber musten die Weidner etlich jahr nacheinander ein grossen straus auszstehen von den Venedigern, welche sie stets mit krieg verfolgten H. Megiser
annales Carinthiae (1612) 1080. 22)
das zusammentreffen gegnerischer, rivalisierender gewalten oder meinungen; der austrag von gegensätzen sowohl in bewaffneter auseinandersetzung (a)
wie auch, mit stärkerer betonung der emotionalen seite, durch zank und streit, in wortgefecht oder literarischer fehde (b,
z. t. auch c). 2@aa)
die bewaffnete auseinandersetzung, das kampfgeschehen; insbesondere der heftige zusammenstosz, entweder als fehde, zweikampf u. dgl., oder als einzelne bewegte phase eines sonst durch umfassendere begriffe wie mhd. strît,
nhd. krieg
ausgedrückten geschehens (
s. den ungewöhnlichen plural bei Jeroschin),
vgl. etwa: in dem strîte tôt gelac ... brûdir Burghart, als ich las ... ouch blibin in den strûzin brûdre sus gesundirt wol vumfzig unde hundirt Nicolaus v. Jeroschin
kronike v. Pruzinlant 10 684
Strehlke; bei dem Zorndorfer strausz Ditfurth
hist. volksl. d. pr. heeres (1869) 32. 2@a@aα)
mhd. nur vereinzelt, doch in den wenigen belegen vielleicht zur verstärkung des ausdrucks (
auf grund des wortinhalts von 1
wohl im sinne von '
schlachtgetümmel')
gegenüber häufigerem, aber blasserem strît: (
die pfaffen während der schlacht) truogen gotes lîchnam für die kirchen her ûz, da die heiden den strûz heten mit den kristen Ottokar
österr. reimchron. 51094
Seemüller; der soldan snelliclich staphte ûz der stat. die er hin in gefuoret hât, der volgt im von dem strûz sô lützel her ûz, den morten, daz si solden leben, möht er ze miete hân gegeben Akers und Baldac
ebda 51 377:
vgl. noch oben Nicolaus v. Jeroschin. 2@a@bβ)
in daran anknüpfender weiterentwicklung für jede art unmittelbarer kämpferischer auseinandersetzung; '
das treffen',
sowohl ganzer heere ('
die schlacht')
als auch kleinerer verbände ('
das gefecht'): dann sagent sy von manchem strusz, von hörten streichen vnd von kriegen vnd kynnendt vil von Naplos liegen von Gellern vnd vom Niderlandt, wie sy mit Schwytzern gfochten handt (1512) Th. Murner
narrenbeschwörung 24
ndr.; Wolfenbeutel hat gehalten ein strausz (1537)
bei Schade
satiren u. pasquille 1, 61; jedoch sechs tausent in dem strausz schlugen sich durch den feind hinnausz Hans Sachs 2, 324
lit. ver.; von Schwitz und ouch von Glarus, die frommen vesten lüt, Ure, Underwalden was ouch am struss Tschudi
chron. Helv. (1734) 2, 464; ich hab allein die fürnempsten sträusze unnd kriegszthaten angezogen, hiemit zuo erkleren, was feindtlicher nachbaurschafft damals ... der gantze gallische Rheinstrom an den Alemanniern und Teutschen gehept (1580) Wurstisen in:
schweiz. id. 11, 2374; dan das heer ziehend nu ohn deinen schutz hinausz, in allen strausz wirt (zaghafft, träg und schwach) bald in die flucht geschlagen (1641) Weckherlin
ged. 1, 335
lit. ver.; dein getriebner siegeswagen, der dich durch manchen strausz getragen Weichmann
poesie d. Niedersachsen (1721) 1, 49.
bisweilen als '
fehde': item in dem jar 1393 hett Hartmann Onsorg und der Püttrich von Reichartzhausen ain groszen strausz und stosz mit ainander (15.
jh., Augsburg)
städtechron. 5, 47; ich hab so viel streüss seithero und zuvor gehabt Götz v. Berlichingen
lebensbeschr. 60
Bieling; da hauste ein graf vor langer zeit, wol sieger in manchem strausze Körner
w. 2, 171
Hempel. öfters in ironisierender anwendung, womit einem an sich unbedeutenden kampfgeschehen übertriebenes gewicht —
in übereinstimmung mit der auffassung der am kampfe beteiligten parteien —
beigelegt wird: es het ein frosch mit einer mausz einen schedlichen krieg vnd strausz; der hub sich vmb ein kleinen teich Burkard Waldis
Esopus 1, 18
Kurz; und bei der hennenlinde draus, da hatt ich einen blut'gen strausz. der schrei von einem fräulein war, entführt von wilder räuberschar. die räuber schlug ich alle todt Cl. Brentano
ges. schr. (1852) 5, 74; zween füchse brachen einem pächter zur nachtzeit in sein hühnerhaus, und übten mord und todtschlag aus. ein stolzer hahn, des hofes wächter, der hennen abgott, fiel im straus als held für seine sultaninnen Pfeffel
poet. versuche (1802) 1, 30; ehe sie aber in den strausz gingen, wollten die sieben Schwaben noch eine herz- und magenstärkung zu sich nehmen Aurbacher
ein volksbüchl. (1835) 253; apage! donnerte er, griff eine semmel und schleuderte sie in den finsteren winkel (
wo er den teufel zu sehen glaubte). nach diesem strausz griff er wieder in die saiten und sang Th. Mann
Faustus (1948) 157. 2@a@gγ)
in dieser verwendung entwickelt sich das wort zu einem beliebten und ungemein häufigen ausdruck in der kriegsdichtung der neueren zeit, die für ihre heroisierende (
fast '
agonale')
auffassung des kriegsgeschehens in dem altertümlich wirkenden worte strausz
eine geeignete bezeichnung findet: so tret ich keck hinaus, biete die brust dem strausz für's vaterland Böhme
volksth. lieder d. Deutschen im 18. u. 19. jh. (1895) 414; rosen flocht er (
der held) nach kampf und strausz J. H. Voss
s. ged. (1802) 5, 102; ein glas wein schmeckt auf so einen strausz Göthe I 8, 103
W.; nun bald nun gehts hinaus, nun bald im fernen straus wird kraft sich weisen Fouqué
altsächs. bildersaal (1818) 2, 131; denn ich bin soldat gewesen und in manchem heiszen strausz bliesen kugeln auserlesen mir fast licht und athem aus Arndt
ged. (1860) 408; der uns die eine freiheit gab, will auch die schön're schenken, ... in deinem namen ziehn wir aus, dem ew'gen feinde gilt der strausz Schenkendorf
sämmtl. ged. (1837) 111; mein vater — tröst' ihn gott, er fiel in einem guten strausz A. v. Droste-Hülshoff
ges. schr. (1878) 1, 75; ich war einst ein rüstiger krieger, habe manchen strausz mitgefochten Ch. v. Schmid
ges. schr. (1856) 17, 134; weil sie vor allen immer voraus waren mit schallen erste im straus Rückert
ges. poet. w. (1867) 1, 185; wohl möglich, dasz der gesang meines schwertes uns einen strausz mit den Burgunden wahrsagt G. Freytag
ges. w. 8 (1887) 171.
oft mit charakteristischer beiwörtlicher bestimmung: blutiger strausz Zach. Werner
kreuz a. d. Ostsee (1806) 62; Göthe I 6, 249
W.; A. v. Arnim
s. w. 20, 360; Hauff
s. w. (1891) 4, 355; Ranke
s. w. 15 (1875) 26; heiszer strausz Arndt
s. w. 5, 230
R.-M.; Kind
ged. (1817) 4, 178; harter strausz Tieck
schr. (1828) 4, 173; Hoffmann v. Fallersleben
ges. schr. (1890) 3, 48; Uhland
ged. (1898) 1, 289; G. Freytag
ges. w. 11 (1887) 99.
in bestimmterer vorstellung für das rivalisierende messen der kräfte im zweikampf: (
der kampf mit dem drachen) viel andre zogen vor ihm aus zu wagen den gewaltgen strausz Schiller 11, 272
G.; so fordert er zum kampf, auf tod und leben, noch einmal dich ins feld hinaus, auf dasz das schwert ... entscheide, ... wer würdig sei, du oder er, von beiden, den staub ... zu seines gegners füszen aufzulecken. hast du's auf solchen strausz zu wagen lust? H. v. Kleist
w. 2, 131
E. Schmidt; das war ein wilder strausz mit dem lombardischen strauchdieb Storm
s. w. (1899) 4, 151.
dichterisch für den kampf mit dem tode, dem der zum sterben bestimmte als gleichberechtigter partner, wenngleich ohne chance, gegenüber gestellt wird: still, still die thränen und klagen, ich fechte den letzten strausz mit gottes pedell, dem tode, in trotzigem muthe aus G. Freytag
ges. w. 1 (1887) 293.
auch das ringen des bergsteigers mit der felswand in sportlichem ehrgeiz: eine zweizinkige felsengabel mit firnerfüllter spalte, zog vornehmlich meine aufmerksamkeit auf sich, ich hatte nicht übel lust, es mit ihr heute noch aufzunehmen — es wäre sicherlich ein harter strausz geworden Barth
Kalkalpen (1874) 563.
der wettstreit im schachspiel: sie neckten mich so lange, bis ich versprach, mit dem irrenden ritter einen strausz zu wagen Heinse
s. w. 6, 220
Sch. 2@bb)
emotionale auseinandersetzung und meinungsstreit; strausz
quoqve non raro exponitur lis, contentio, controversia, causa, altercatio, rixa Stieler
stammb. (1691) 2191; strausz
gezäncke, streit, altercatio Steinbach
dt. wb. (1734) 2, 737. 2@b@aα)
der heftige, erboste streit, das lärmende gezänk, geschimpfe, oft mit prügelei verbunden, die rauferei; mit einem einen strausz halten
einen kampf, eine schlägerey mit ihm haben, einen heftigen streit Adelung 4 (1780) 807;
in dieser verwendung mit zahlreichen belegen in der volkstümlichen schwankliteratur des 16.
jhs. vertreten, spärlicher im 17.
jh., danach nur noch vereinzelt lexikalisch: da liebers kam was leyder ausz. ich macht mich eylentz aus dem haus, besorgt es wurd ein vnwil drausz, dann bulschafft gibt offt manchen strausz. mir thet der grausz (1539) Forster
frische teutsche liedlein 100
ndr.; in dem hetten die drey ein strausz, ein unflat jagt den andern nausz Hans Sachs 3, 355
lit. ver.; ey was habt ir do für ein strausz? ich meint fürwar, es brend das hausz. wie habt ir mich so hart erschreckt und mir mein kleines kind erweckt
ebda 5, 60; ey, lieber Heinz, thu mir doch sagen, warumb haben einander gschlagen herr und fraw, ghabt ein solchen strausz?
ebda 17, 179;
N. ... clagt ab siner eefrouwen ..., so ire muoter, das bösz alt wyb, zuo inen kommen, habent sy ... vil strüszen mit einander (1541)
in: schweiz. id. 11, 2373; ich hab mein tag nie hörn sagn, dasz sich im frid hetten betragn zwen hannen in eines baurn hausz, sie leben stettigs in dem strausz, dann ein jeder der best will sein Ayrer
dramen 1, 105
Keller; er sprach: was hand ir für ein strausz? der mann sagt im die sach durchausz und sprach: ich hab sie darumb gschlagen, drumb das sie nit hat wöllen sagen: gott sey gelobt, der korb ist gmacht Montanus
schwankbücher 555
lit. ver.; als rath ich dir in diesem reim, bleib lieber Christian daheim, vnd geh nicht leicht zur gastung aus, das du nit schimpflich kömpst zu straus, mit vnuerschempten teuffelsrabn, die sich gleich drauff gerüstet habn, dir einen spott mit list vnd lügn an ehr vnd cörper bey zufügn Ringwaldt
lauter warheit (1588) 113; dann huren, buben in eim hausz, die haben allzeit einen strausz Fischart
w. 2, 78
Hauffen; wann denn die herzogin den strausz (
erkennbar an einem blau geschlagenen auge), so sie gehabt, verbergen wollte, sagete sie, sie hätte sich ... gestoszen Schweinichen
denkw. (1878) 62; wenn kreet die henne für dem han, und wenn die fraw red für den mann. und auch der knecht gehet für den herrn, solch regiment ist nicht zu begern: drumb sol man solche hennen braten, die fraw mit straffwort wol beladen. den knecht zum hausz auch stoszen ausz, so bleibt anstehen gar mancher strausz Petri
d. Teutschen weiszh. (1605) Ccc 6a; dardurch anzudeuten, dasz ausz dem trunk viel strausses komme Harsdörffer
frauenz.-gesprächsp. 3 (1643) 206; zween narren in einem hausz haben allezeit strausz Lehmann
floril. polit. (1662) 3, 504; sie hatten einen strausz wie alte weiber miteinander
altercabantur inter se mulierum ritu Steinbach
dt. wb. (1734) 2, 737. 2@b@bβ)
erbitterter wortwechsel in dem bestreben, einen anspruch, eine ansicht durchzusetzen; anfangs noch die laute, heftige kampfrede, das wortgefecht: (
die drei göttinnen auf dem berge Ida) hatten gar einen wilden strusz, eine jede hie den preysz wolt han (1599)
in: schweiz. id. 11, 2373; Aiax empfieng darob verdrusz, war schon gefaszt in zoren hitzig mit einer antwort scharpff vnd spitzig, ja zwischen jhnen hett vorausz erhebet sich ein grosser strausz Spreng
Ilias (1610) 327a; als er kaum hett geredet ausz, erhub sich widerumb ein strausz (
zwischen Agamemnon u. Achilles)
ebda 7a.
in neuerer zeit von auseinandersetzungen geringerer schärfe: inzwischen setzte es itzt schon bald allemal, wenn ich meine schöne sah, irgend einen strausz oder wortwechsel ab Bräker
s. schr. (1789) 1, 173; nur zankte sie ... mit Emilien, ... Charlotte erfuhr diesen strausz von ihrem bruder Pfeffel
pros. vers. (1810) 4, 90; später hatte ich mit der guten mutter noch einen mitternächtlichen strausz, als ich mir beigehen liesz zu sagen, dasz es schade sey um zwei der lilien, dasz sie wegen nicht sonderlicher schönheit wohl als lilien des feldes verblühen würden Fr. Arndt
in: E.
M. Arndt
schr. (1845) 1, 81.
im sinne von '
neckerei'
bei absichtlicher zweideutigkeit im wortspiel mit 3strausz: dasz sich die liebste keifen musz und necken mit mir, und ich mit ihr, tagein tagaus, daran sind ein und einzig schuld die hecken und blumen, die da stehn um unser haus. wir gehn, und von dem zaun an nächster ecken bricht sie gelegenheit zu zank und braus; und wenn wir kommen zu den wiesenstrecken, so brech ich blumen, und es wird ein straus Rückert
ges. ged. (1837) 2, 308. 2@b@gγ)
der meinungsstreit als disput oder schriftliche (
literarische)
auseinandersetzung: gleichwol auch von etlichen vnzognen vnnd vngottsförchtigen ersten antritts vielleicht ein strauss (
ich) werde angehen vnd auszstehn müssen Guarinonius
grewel (1610) 113; (
von einer doktordisputation:) ich zoch nach dem eszen an das gewonlich ort, meiner zuekünftigen die überstandenen strus, die freudt ze verkinden (1612)
F. Platter in:
schweiz. id. 11, 2373; wie wäre es, herr pastor, wenn wir den strausz, den ich noch mit ihnen auszufechten habe, den ersten und letzten seyn liessen? Lessing 13, 102
L.-M.; eine frühere gesezgebung streit und strausz betreffend, hätte vielleicht manche lächerlichkeit von den gelehrten abgewendet Klopstock
gelehrtenrepublik (1774) 44; dann wollen wir mit einander speisen, und sind wir bis zu der angekündigten ananas gekommen, ... dann wollen wir mit erneuten kräften unsern strausz wieder aufnehmen Holtei
erz. schr. (1861) 7, 86; indessen habe ich bei dem kleinen strausze (
in einer wahlbewegung) einige gute erfahrungen und beobachtungen für mein handwerk gemacht (1860) G. Keller
br. u. tageb. 2, 517
Ermat.; ein alter gegner Pollichs, der mit ihm oft einen literarischen strausz bestanden Ranke
s. w. (1867) 1, 212; (
Bach) sprach sich für Görner aus, mit dem er doch so manchen strausz ausgefochten hatte Schweitzer
Bach (1948) 138. 2@cc)
in einzelnen freieren verwendungen für auseinandersetzungen allgemeiner art. 2@c@aα)
handel, sache, affäre: nun was ain junger convers clain mit im dahaim gegangen aus. der sagt dem abt allen den straus, den er mit den eseln getriben het (
bei dem erfolglosen versuch, die minderwertigen tiere zu verkaufen) Hans Vintler
pluemen d. tugent 3943
Zingerle; als Medea sicht, wohinausz sich wölle machen dieser strausz (
die auf ihre entfernung von Jason abzielenden machenschaften) (1598) Spangenberg
griech. dramen 2, 279
Dähnhardt; die welt ist jetzt listig und klug: betrug bezalt sie mit betrug. so wird entrichtet (
entschieden) mancher strausz: ein nagel treibt den andern ausz Burkard Waldis
Esopus 1, 56
Kurz. 2@c@bβ)
der austrag eines konflikts oder eines grundsätzlichen gegensatzes: nun war fast nichts mehr übrig, als das ... das directorium in den obercreissen einem andern anvertrawet würde: worüber es mit Churpfaltz einen ziemlichen straus abgegeben Chemnitz
schwed. krieg 2 (1653) 632; dieser strausz des despotismus mit der demokratie (
in der frz. revolution) ist noch keinem vorigen ähnlich (1789) J. G. Forster
s. schr. (1843) 8, 103; (
Bach) bekam im januar 1714 die vocation nachgesandt, schickte sie indesz wieder zurück, hatte darüber noch einen kleinen strausz mit den kirchenältesten Chrysander
Händel (1858) 1, 22; noch einen harten strausz hatten sie (
die committees des parlaments) mit der kirchencommission zu bestehen, welche dabei blieb, dasz der könig zur durchführung der presbyterianischen verfassung ... eidlich verpflichtet ... werden müsse Ranke
s. w. 16 (1870) 300.