Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
strandeln vb.
strandeln , vb. , stolpern, schwanken. dunkler herkunft, vgl. auch das ebenfalls dunkle strankeln in gleicher bed. ( sp. 873). — seit dem 14. jh. bezeugt: strandeln ' vacillare ' voc. lat.-germ. a. d. j. 1432 bei Schmeller-Fr. 2, 816 . ' stottern, in der rede stecken bleiben ', alt in gerichtsvorschriften: were ouch das ab keyn iude strandilte an sinen eyde ane argelist, daz solde ym nicht zcu varin sten wider keyn den richter noch den cleger privileg. v. d. landgr. in Thuringen a. d. j. 1368 bei Ludewig rel. man. ined. 10, 230 ; ist aber, daz ein man sin wort selbe sprichit unde beginnet stra…