Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stichelei f.
stichelei , f. 1) zu sticheln 1, dass. wie stichrede ( s. d. ), ebenfalls teils ernst, teils harmlos-humoristisch gemeint: lexik. zuerst bei Adelung 4, 367 und Jagemann (1799) 2, 1163 ; liter. vereinzelt bereits seit anfang des 17. jh. bezeugt: wer aber ein gutes gewissen hat, und dennoch solche stichelei hören musz, der tröste sich des exempels Jesu Christi V. Herberger hertzpostilla (1613) 1, 296 ; der vortrag dienet schon, sagst du, zur sticheley, auff dasz der gerne lacht, damit belustigt sey H. v. Hoffmannswaldau bei B. Neukirch auserl. ged. (1697) 1, 214 ; häufiger gebraucht erst seit de…