Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
stechbahn f.
stechbahn , f. , turnirplatz. unter dem einflusz des niederd. stekebân findet sich auch ein seltenes stechebahn: ichteswelke van der herschop steken up deme markede scharp unde de stekebane was umme beplantet ( lies beplanket) mit breden unde gestrouwet mit sande Lübecker chronik 2, 406. 1 1) für das mittelalter ist das wort nicht zu belegen; es scheint vielmehr erst unter dem eindruck von kaiser Maximilians ritterlichen bestrebungen sich den boden gewonnen zu haben: also zogen sie ab von der stechban nachtbüchlein (1559) 59 Bolte ; und o schaffet, dass mein arm bald verbunden werde, dann mich…