Eintrag · Mecklenburgisches Wb.
- Anchors
- 2 in 2 Wb.
- Sprachstufen
- 2 von 16
- Verweise rein
- 0
- Verweise raus
- 1
Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
- 1200–1600
-
modern
DialektSläpf.
Mecklenburgisches Wb.
Släp f. Schleppe Mi 80 a ; 'Thom Schlepe konde gy vam Sammit fOerdern mehr' Laur. Schg. 2, 785; perr di man nich uppe Sl…
Verweisungsnetz
3 Knoten, 1 Kanten
Tap auf Knoten öffnet Detail · Drag zum Umpositionieren · Scroll zum Zoomen
Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit slaep
39 Bildungen · 38 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen
slaep‑ als Erstglied (30 von 38)
Släpbom
MeckWB
Släpbom m. Stützbalken am vorderen Grindelende eines Schwingpfluges, s. Bd. 5, 476.
Släpdämper
MeckWB
Släpdämper m. Schleppdampfer Bri. 6, 230.
Slpeken
WWB
Slaepeken n. [verstr.] Schläfchen, Mittagsschläfchen. En Slöäpeken (Mittagsschlaf) hollen ( Dor Wl).
Släpels
MeckWB
Släpels n. loses Korn Lu; gewöhnlich dat Los' ( s. d., Bd. 4, 980 ).
släpen
MeckWB
släpen schleppen Mi 80 a ; du slääpst einen jo dat Mark ut dei Knaken zum Kinde an der Mutterbrust Ha Loos ; Garben släpen zum Aufhocken Lu …
Släpendräger
MeckWB
Släpendräger m. Schleppenträger: dee deit jo 'n Släpendräger nödig einer Frau, die ein langes Kleid trägt Ro Dierh .
Slper
WWB
Slaeper m. [verstr.] 1. Person, die gerade schläft. — 2.1. Person, die übertrieben viel, lange schläft. — 2.2. unaufmerksame, langsame, träg…
slǟperen
WWB
slǟperen Adj. schläfrig, müde, matt, träge ( Det Is).
slǟperig
WWB
slǟperig Adj. [verbr.] 1. müde, ein Bedürfnis nach Schlaf verspürend, geneigt einzuschlafen. Heu kickt sleiperig iut den Äogen ( Lem Wa ). —…
Slperken
WWB
Slaeperken n. Auge (Frbg.) ( Sos Eo).
Slpersmisse
WWB
Slaepers-misse f. späte Messe, 11-Uhr-Messe ( WmWb ).
Släpfik
MeckWB
Släpfik f. Mädchen mit schlechtem Gang Nd. Kbl. 9, 84 b .
Släpgeschirr
MeckWB
Släpgeschirr n. Schleppnetz Ro Warn .
Släpgret
MeckWB
Släpgret f. wie -fik Nd. Kbl. 9, 84 b .
Släphäuken
MeckWB
Släphäuken m. Schleppmantel: 'Nulla domina vel virgines ... togas nutantes, alias dictas slepehoiken, deferre debent' (Wi 1394) UB. 22, 390.
Släphark
MeckWB
Släphark f. Hungerharke; auch zum Glattmachen des Schof strohs benutzt Ha Nost . Kü. 3, 135.
Släpholt
MeckWB
Släpholt Pl. -hölter n. Balken, auf dem der Schornstein liegt: Behr. Landbauk. 176; auch am Haken Bodd. 15.
slpig
WWB
slaepig Adj. schläfrig ( Arn Wa).
Släpkahn
MeckWB
Släpkahn m. Schleppkahn Lu Döm ; kleiner Fischbehälter Ro Warn .
Släpkart
MeckWB
Släpkart -katt f. dünnes Talglicht Mi 80 a ; meist -katt: 16 auf ein Pfund Ro Ribn ; selbst gezogen Gü Kobr ; sie sahen schwarz aus E. Krüg.…
Släpkescher
MeckWB
Släpkescher m. Schleppkescher zum Fischen Wi.
Släpkittel
MeckWB
Släpkittel m. Schleppkittel, langer Rock Schw Perl ; (1890) Ro Gres .
Släpkleed
MeckWB
Släpkleed n. Schleppkleid; im Tanzreim: Marie ... hett so scheewe Been, Denn treck ick ehr 'n Släpkleed an, denn is dat nich to sehn (1933) …
Släpkohl
MeckWB
Släpkohl m. die erst im Frühjahr gesäten Kohlpflanzen Ro Dierh .
Släpkrümmel
MeckWB
Släpkrümmel m. Schlepp krümmel: 'wenn die Krümme einen sehr stumpfen Winkel machet und ... die beyden Spitzen sehr weit auseinander liegen' …
Släplager
MeckWB
Släplager n. Balken, auf dem der Schornstein liegt: Behr. Landbauk. 176; 228 a ; vgl. Släpholt .
Släplende
MeckWB
Släplende m. ä. Spr.: he iß een SchleepLende, he schleept de Lenden nah, phlegmaticus Mantz. Ruh. 3, 38. Me. 4, 542.
Släplin
MeckWB
Släplin f. endlose Leine des Reifers zum Bewegen der Spinnmaschine (1967) Ro Kröp ; Syn.: Treck-, Maschinenlin; s. Reiper , Bd. 5, 851.
Släpnett
MeckWB
Släpnett n. Schleppnetz. — Mnd. slepenette. — Me. 4, 542.
Släppefat
WWB
Släppe-fat n. Angeber, Überbringer (in der Schule, im Hause usw.) ( Hal Bh).
Ableitungen von slaep (1 von 1)
Slpe
WWB
Slaepe f. 1. Schlafstelle des Kuhhirten ( Olp Rh ). — 2. Schläfe: Sik de Hōa öäwer de Sloäpe kaim’m ( Dor Wl).