Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
sinopel m.
sinopel , m. eisenhaltiger jaspis, ein carmin- oder blutroter halbedelstein, jaspis martialis. Nemnich. Adelung. Jacobsson 4, 179 a ( in verschiedenen farben in Sachsen, Böhmen, Ungarn und Schweden gefunden ). 7, 361 a . ganz andre bedeutungen zeigt das mhd. sinopel, m. Lexer handwb. 2, 934 , nämlich 1) rote farbe, im wappen, vergl. A. Schultz höf. leben 2 2, 91, anm. 2; 2) ein gewürztes, aus rotwein hergestelltes getränk ( auch siropel), s. ebenda 1, 414. Wackernagel zschr. f. d. alterth. 6, 276 f. ( kl. schr. 1, 103). Heyne d. hausalterth. 2, 370 . dagegen bezeichnet mnl. sinoper die grüne w…