Eintrag · Wander (Sprichwörter)
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Lautwandel-Kette
Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart
Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.
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15.–20. Jh.
NeuhochdeutschSchwiele
Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege
Die Schwiele , plur. die -n, Diminut. das Schwielchen, eine harte und dicke Stelle in der Haut. Von grober Arbeit bekomm…
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18./19. Jh.
Goethe-ZeitSchwiele
Goethe-Wörterbuch
Schwiele für eine natürliche, erhabene Gewebeverdickung auf Blütenblättern, als Gegenstand morphol Betrachtungen Bei ein…
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19./20. Jh.
Konversationslex.Schwiele
Meyers Konv.-Lex. (1905–09)
Schwiele ( Callus, Callositas ), Verhärtung, kommt vor als Hautschwiele und als Folge chronischer, mit Bindegewebsneubil…
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modern
DialektSchwielef.
Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege
Schwiele f. : 1. 'verdickte und verhärtete Hautstelle', bes. an den Händen, von harter Arbeit herrührend, Schwiel (šwīl)…
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SprichwörterSchwiele
Wander (Sprichwörter)
Schwiele 1. Eine Schwiele an der Hand hat mehr Ehre (oder: stehen der Frau besser), denn ein goldener Ring am Finger. – …
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SpezialSchwiele
Deutsch-Ladinisch (Mischí)
Schwie|le f. (-,-n) güla (güles) f. ▬ Schwiele n an den Händen haben avëi güles ai dëic.
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Wortbildung
Komposita & Ableitungen mit schwiele
13 Bildungen · 12 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen
Ableitung von schwiele
schwielen + -e
schwiele leitet sich vom Lemma schwielen ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.
Zerlegung von schwiele 2 Komponenten
schwiele setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
schwiele‑ als Erstglied (12 von 12)
schwielenartig
DWB
schwielenartig , adj. : erhabene schwielenartige flecken oder puncte ( auf den flügeln von insecten ). Nemnich unter callus.
schwielendrehling
DWB
schwielendrehling , m. spiranthes ( pflanzenname ). Oken 3, 469 .
schwielenflechte
DWB
schwielenflechte , f. porina. Behlen lex. d. forst- und jagdkunde 5, 593 .
schwielenhand
DWB
schwielenhand , f. hand, die in grober arbeit hart und schwielig geworden ist: der hofmann kann allerdings den deutschen komödienstellern vo…
schwielenhart
DWB
schwielenhart , adj. : schwielenharte hand u. ähnl.
schwielenhaut
DWB
schwielenhaut , f. : hatte er ihm ( dem leibeignen ) mit der gerte einen risz gegeben, der durch die schwielenhaut drang. Alexis hosen 12 35…
schwielenhorn
DWB
schwielenhorn , n. eine abtheilung der trompetenschnecken; an ihrer spindel haben sie einen breiten starken saum ( buccina callosa ) Nemnich…
schwielenkopf
DWB
schwielenkopf , m. eine eidechsenart mit hohen schwielen über den augen ( lyrocephalus ) Oken 6, 603 .
Schwielensohler
Meyers
Schwielensohler ( Tylopoda , Kamele ), eine Familie der Huftiere (s. d., S. 605).
schwielenspindel
DWB
schwielenspindel , f. , s. schwielenhorn.
schwielentig
RhWB
schwielentig -ēləntiχ Barm , Elbf ; -ī- Velbert Adj.: schwielig.
schwielenvoll
DWB
schwielenvoll , adj. : du, eitler städter, spotte nicht der schwielenvollen hand. Weisze kom. opern 3, 437 (1771) .
‑schwiele als Zweitglied (1 von 1)
hirnschwiele
DWB
hirnschwiele , f. , was hirnbalken.