Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
Schwiele f.
Schwiele f.
Schwiele f. ‘Hautwulst, verhärtete Schwellung’, ahd. swil n. (10. Jh.), swilo m. (Hs. 12. Jh.), mhd. swil m. n., swile m. ‘Schwiele, Geschwulst, Fußsohle’, asächs. swil n., mnd. swel n. ‘Geschwulst, Geschwür, Schwiele’, mnl. swil, swel, aengl. swyle m. (westgerm. *swila-), Abstraktum zu dem unter 1schwellen (s. d.) behandelten Verb. Die im Nhd. übliche feminine Form Schwiele (Ende 17. Jh.) entwickelt sich wohl aus dem schwachen Plural Schwielen. – schwielig Adj. ‘voller Schwielen von harter Arbeit’ (18. Jh.), schwielicht, schwillig (17. Jh.), schwillächtig (16. Jh.).