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Schwiele

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
11 in 11 Wb.
Sprachstufen
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9
Verweise raus
13

Eintrag · Rheinisches Wb.

Schwiele

Bd. 7, Sp. 2070
Schwiele das Wort ist vielfach im Rhfrk, vereinzelt im WMosfrk (s. u.), geschlossen im OMosfrk an der uMos, in May, Westerw, Siegld verbr.; dann anschliessend im Berg, n. einschl. Ruhr, Klevld, SNfrk, u. zwar Rhfrk -īl [Birkf-Idar -i-]; Mosfrk in Trier-Eitelsb Konz Stdt, Wittl-Osann, Bernk (Mos) -ī:l, dies auch OMosfrk [-E:- Bitb-Speicher; -i·l. Bitb-Herforst, Prüm-Stdt, Koch-Wollmerath, Aden-Stdt Virnebg, Altk-Weiershg; -ēl Siegld; doch -ī- Neunk OHäusl Obersd]; OBerg -il, –i·l., -e-, dies auch rip. in Sieg-Lülsd [in OWaldbr, NGummb, wie in Lennep -ēə-; Waldbr auch -ē-; Hahn Hespert -ę-]; NBerg -ē- [Lennep-Radevormwald -e-; Barm -ē- u. -e-; Sol-Pattschd -ī:-; Bürrig -ø-; Düss-Stdt -E:-]; SNfrk -ī·ə.l, Pl. -īələ, auch noch in Geld-Leuth Pont Sevelen Winternam [in Neuss, Grevbr, vielfach in Kemp, Kref -ę-; Kref-Lank -E:-; Heinsb-Millen -ē:-; Birgelen, Kemp-Stdt -ø-; SHubert -ȳ:-]; Klevld -ē- [in Rees, Dinsl vielfach -e-; Dinsl-Hünxe, Ess-Werden -ę-; Frintrop -īrl, MülhRuhr -īl]; Pl. -lə(n) [Siegld -ln]; sonst Horn f.: 1. wie nhd.; van et Werke (Arbeiten) krit mer Schw.ə en de Häng (Hände) SNfrk, Allg. RA.: De ene arbett sek Schw.ən en de Häng, de angere em Kopp on de dredde an de Tong (Zunge, beim Schwätzen). He het Schw. om Hatte (Herz) er ist gefühllos, hartherzig MülhRuhr. Der träge Arbeiter, der die Schüppe unter das Kinn stützt, hät Schw. onger'm Kinn Gummb. He hät Schw. för de Schenen (Schienbeinen) kann viel vertragen Mörs. — 2. Rasenschw., die kompakte Fläche des Wurzelwerkes Siegld.
1560 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schwiele

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Schwiele , plur. die -n, Diminut. das Schwielchen, eine harte und dicke Stelle in der Haut. Von grober Arbeit bekomm…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schwiele

    Goethe-Wörterbuch

    Schwiele für eine natürliche, erhabene Gewebeverdickung auf Blütenblättern, als Gegenstand morphol Betrachtungen Bei ein…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schwiele

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schwiele ( Callus, Callositas ), Verhärtung, kommt vor als Hautschwiele und als Folge chronischer, mit Bindegewebsneubil…

  4. modern
    Dialekt
    Schwielef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Schwiele f. : 1. 'verdickte und verhärtete Hautstelle', bes. an den Händen, von harter Arbeit herrührend, Schwiel (šwīl)…

  5. Sprichwörter
    Schwiele

    Wander (Sprichwörter)

    Schwiele 1. Eine Schwiele an der Hand hat mehr Ehre (oder: stehen der Frau besser), denn ein goldener Ring am Finger. – …

  6. Spezial
    Schwiele

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schwie|le f. (-,-n) güla (güles) f. ▬ Schwiele n an den Händen haben avëi güles ai dëic.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schwiele

13 Bildungen · 12 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von schwiele

schwielen + -e

schwiele leitet sich vom Lemma schwielen ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von schwiele 2 Komponenten

schwi+ele

schwiele setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schwiele‑ als Erstglied (12 von 12)

schwielenartig

DWB

schwielen·artig

schwielenartig , adj. : erhabene schwielenartige flecken oder puncte ( auf den flügeln von insecten ). Nemnich unter callus.

schwielenhand

DWB

schwielen·hand

schwielenhand , f. hand, die in grober arbeit hart und schwielig geworden ist: der hofmann kann allerdings den deutschen komödienstellern vo…

schwielenhaut

DWB

schwielen·haut

schwielenhaut , f. : hatte er ihm ( dem leibeignen ) mit der gerte einen risz gegeben, der durch die schwielenhaut drang. Alexis hosen 12 35…

schwielenhorn

DWB

schwielen·horn

schwielenhorn , n. eine abtheilung der trompetenschnecken; an ihrer spindel haben sie einen breiten starken saum ( buccina callosa ) Nemnich…

schwielenkopf

DWB

schwielen·kopf

schwielenkopf , m. eine eidechsenart mit hohen schwielen über den augen ( lyrocephalus ) Oken 6, 603 .

Schwielensohler

Meyers

Schwielensohler ( Tylopoda , Kamele ), eine Familie der Huftiere (s. d., S. 605).

schwielenvoll

DWB

schwielen·voll

schwielenvoll , adj. : du, eitler städter, spotte nicht der schwielenvollen hand. Weisze kom. opern 3, 437 (1771) .

schwiele als Zweitglied (1 von 1)