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Schwiele

nhd. bis spez. · 11 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

Campe
Anchors
11 in 11 Wb.
Sprachstufen
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Eintrag · Campe (1807–1813)

Schwiele Die

Bd. 4, Sp. 349a
Die Schwiele, Mz. — n; Vw. das — chen, eine erhobene Stelle in der Haut, wo sie dick und hart ist. »An der Brust hat das Thier (das Kameel) eine große Schwiele, vier kleinere an den Vorderbeinen und zwei an den Hinterbeinen, welche Schwielen ihm zum Aufstemmen dienen, wann es sich niederlegt und aufsteht.« Funke. Von vieler harter Arbeit Schwielen in den Händen bekommen. I der Naturbeschreibung ist die Schwiele eine besondere Abart des Zahnes am Schlosse einer Muschelschale, indem zwei schmale Rippen, welche in dem Mittelfelde der Inenseite angewachsen sind, mit der Spitze nach dem Hintertheile der Muschel zu sich zusammen neigen, nach innen aber sich von einander entfernen (Callus). Iliger. I Bergbaue nennt man auch Nieren im Schiefer, welche sich von demselben losgegeben haben, Schwielen. I engerer Bedeutung, eine lange aufgelaufene Stelle der Haut, welche von Schlägen mit Peitschen, Ruthen  entstehen.
924 Zeichen · 10 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schwiele

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    Die Schwiele , plur. die -n, Diminut. das Schwielchen, eine harte und dicke Stelle in der Haut. Von grober Arbeit bekomm…

  2. 18./19. Jh.
    Goethe-Zeit
    Schwiele

    Goethe-Wörterbuch

    Schwiele für eine natürliche, erhabene Gewebeverdickung auf Blütenblättern, als Gegenstand morphol Betrachtungen Bei ein…

  3. 19./20. Jh.
    Konversationslex.
    Schwiele

    Meyers Konv.-Lex. (1905–09)

    Schwiele ( Callus, Callositas ), Verhärtung, kommt vor als Hautschwiele und als Folge chronischer, mit Bindegewebsneubil…

  4. modern
    Dialekt
    Schwielef.

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Schwiele f. : 1. 'verdickte und verhärtete Hautstelle', bes. an den Händen, von harter Arbeit herrührend, Schwiel (šwīl)…

  5. Sprichwörter
    Schwiele

    Wander (Sprichwörter)

    Schwiele 1. Eine Schwiele an der Hand hat mehr Ehre (oder: stehen der Frau besser), denn ein goldener Ring am Finger. – …

  6. Spezial
    Schwiele

    Deutsch-Ladinisch (Mischí)

    Schwie|le f. (-,-n) güla (güles) f. ▬ Schwiele n an den Händen haben avëi güles ai dëic.

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schwiele

13 Bildungen · 12 Erstglied · 1 Zweitglied · 0 Ableitungen

Ableitung von schwiele

schwielen + -e

schwiele leitet sich vom Lemma schwielen ab mit Suffix -e, auf Verb-Stamm zurückgeführt.

Zerlegung von schwiele 2 Komponenten

schwi+ele

schwiele setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schwiele‑ als Erstglied (12 von 12)

schwielenartig

DWB

schwielen·artig

schwielenartig , adj. : erhabene schwielenartige flecken oder puncte ( auf den flügeln von insecten ). Nemnich unter callus.

schwielenhand

DWB

schwielen·hand

schwielenhand , f. hand, die in grober arbeit hart und schwielig geworden ist: der hofmann kann allerdings den deutschen komödienstellern vo…

schwielenhaut

DWB

schwielen·haut

schwielenhaut , f. : hatte er ihm ( dem leibeignen ) mit der gerte einen risz gegeben, der durch die schwielenhaut drang. Alexis hosen 12 35…

schwielenhorn

DWB

schwielen·horn

schwielenhorn , n. eine abtheilung der trompetenschnecken; an ihrer spindel haben sie einen breiten starken saum ( buccina callosa ) Nemnich…

schwielenkopf

DWB

schwielen·kopf

schwielenkopf , m. eine eidechsenart mit hohen schwielen über den augen ( lyrocephalus ) Oken 6, 603 .

Schwielensohler

Meyers

Schwielensohler ( Tylopoda , Kamele ), eine Familie der Huftiere (s. d., S. 605).

schwielenvoll

DWB

schwielen·voll

schwielenvoll , adj. : du, eitler städter, spotte nicht der schwielenvollen hand. Weisze kom. opern 3, 437 (1771) .

schwiele als Zweitglied (1 von 1)