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schwabbeln

nhd. bis Dial. · 8 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
8 in 8 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
27
Verweise raus
7

Eintrag · Rheinisches Wb.

schwabbeln

Bd. 7, Sp. 1974
schwabbeln diese Bildung herrscht im gesamten Geb. als -ab- [-ōb- Trier-Mehring; -b- Daun-Bleckhsn; -ǫb- Kobl-Winning, Daun-Tettschd, Prüm-Ihren; -ęb- Wippf-Lindlar; -ęp- Monsch-Kesternich Rollesbr; -aw- u. -ab- Saarbr; -aw- Ottw-Wellesw, Merz-Bessering Wadrill, Bernk-Allenb, Daun-Strohn (u. -ǫw-), Neuw-Stdt; -ăw- Trier-Zemmer; -ǫw- Koch-Eller; -av- u. -ab- Eup; -āv- Heinsb-Karken Myhl] [urkdl. der Billen ihr Haupt schwappeln thäte Siegbg 1636] schw.: 1.a. hin- u. herschwanken, –zittern von breiiger, nicht fester Masse; die Bruchstelle in der Wiese, Gallerte, Brei im Topfe, Fett am Körper schwabbelt (hin on her); auch Wasser, Milch udgl., im Gefässe getragen, schwabbelt; bes. dem gemästeten Tier, dem dickleibigen Menschen schwabbelt et Fett (am ganze Lif), der Arsch, der Buch (Bauch), schw. de Backe; auch der es su fett, dat et schwabbelt, dat er schw.; et schw. alles an em, he schwabbelt van Fett Rip, Allg.; he schw. van Knoken (Knochen) scherzh. der Magere Lennep-Radevormwald; dat Schwein is so fett, dat schwabbelt ordelich Simm, Allg.; der lacht, dat em der Bauch schwabbelt Bernk, Allg.; beim Fahren über schlechtem Wege auf hochgeladenem Wagen hät et geschwabbelt, dat et net mih zum Aushale wor Neuw-Datzeroth; et krawwelt un schwabbelt in dem Ämetzehaufe (Ameisen-) Saarbr; et Deppe es geschwabbelt voll Neuw-Dierd. — Auch veranlassen, dass eine Flüssigkeit sich hin- u. herbewegt; schwabbel net esu met dem Kaffe! Monsch, Rip. — b. schwerfällig gehen, mit vor Fett schwabbelndem Körper herankommen, von Dickleibigen; lo kommen se (heran)geschwabbelt, seltener — schw. se heran Saarbg, Allg.; nach überstandener Krankheit noch hinfällig sein Siegld. — c. ungeschickt schwimmen Dür-Winden. — d. schaukeln auf der Balken- oder Seil-, Hängeschaukel Simm-Dichtelb, Goar allg., Zell-Altstrimmig, Bernk-Hausen, Koch-Treis; -ę- Goar-Wiebelsh. — 2. in einem fort schwätzen, ins Blaue reden, Unsinn r., babbeln; er schwabbelt ebbes viel Saarbr, Neuw-Datzeroth, Aach-Stdt, Düss-Hilden Sol-Leichl (u. -ę-), Wermelsk. — Abl.: die Schwabbel(er)ei, dat Geschwabbels(s) »das lästige, hinderliche Schw. u. schlaff herabhängendes Fett u. Fleisch«, der Schwabbeler »Schwätzer«.
2229 Zeichen · 40 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    Schwabbeln

    Adelung (1793–1801) · +3 Parallelbelege

    † Schwabbeln , verb. reg. neutr. mit dem Hülfsworte haben, welches nur in den niedrigen Sprecharten üblich ist, und von …

  2. modern
    Dialekt
    schwabbelnintr. v.

    Lothringisches Wb. · +3 Parallelbelege

    schwabbeln intr. v. D. Si. sich hin u. her bewegen (vom Fett, Wasser u. dgl.): e schwabbelt vu Fett. — lux. 400 ebenso; …

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schwabbeln

1 Bildungen · 0 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von schwabbeln 2 Komponenten

schwabb+eln

schwabbeln setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

Ableitungen von schwabbeln (1 von 1)

verschwabbeln

DWB

verschwabbeln , verb. , daneben verschwappeln, flüssiges, breiiges aus dem gefäsz, behälter durch ungeschicklichkeit vergieszen, ebenso vers…

Zitieren als…
APA
Cotta, M. (2026). „schwabbeln". In lautwandel.de — Aggregat aus 53 historischen deutschen Wörterbüchern. Abgerufen am 9. May 2026, von https://lautwandel.de/lemma/schwabbeln/rhwb
MLA
Cotta, Marcel. „schwabbeln". lautwandel.de, 2026, https://lautwandel.de/lemma/schwabbeln/rhwb. Abgerufen 9. May 2026.
Chicago
Cotta, Marcel. „schwabbeln". lautwandel.de. Zugegriffen 9. May 2026. https://lautwandel.de/lemma/schwabbeln/rhwb.
BibTeX
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