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schwabbel

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

DWB
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
2 von 16
Verweise rein
6
Verweise raus
4

Eintrag · Grimm (DWB, 1854–1961)

schwabbel m.

Bd. 15, Sp. 2140
schwabbel, m. (s.schwappel), geschwulst: die person hatt'n schwabbel (einen groszen, dicken, beweglichen geschwulst) am halse hängen. Schmidt 213 (vgl.schwabbeln). schwabbel, m. und f., dicke person mit schlotterndem fett (Mitteldeutschland).
261 Zeichen · 8 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

Pro Sprachstufe der prominenteste Beleg. Klick auf eine Form öffnet das Wörterbuch.

  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    SchwabbelDie

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    † Die Schwabbel , Mz. — n , im Hennebergschen, eine leichtsinnige weibliche Person; wahrscheinlich von Schwabbeln II ) 2…

  2. modern
    Dialekt
    Schwabbel

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Schwabbel , Schwabbeler 'Schwätzer, Dummschwätzer' s. Schwappel, PfWB Schwappeler .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schwabbel

34 Bildungen · 32 Erstglied · 1 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von schwabbel 2 Komponenten

schwab+bel

schwabbel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schwabbel‑ als Erstglied (30 von 32)

schwabbelbauch

DWB

schwabbel·bauch

schwabbelbauch , m. fetter, schlotternder bauch. schwappelbauch, venter collativus, pantices Stieler 1962 .

Schwabbelbruch

RhWB

schwabbel·bruch

Schwabbel-bruch (s. S.) Birkf-Idar , Simm , Goar-Holzf Pfalzf (-ęb-), Bernk-Bollenb , Prüm-Mürlenb 1860 m.: Bruchstelle, Torfmoorstelle, wo …

schwabbeldiχ

LothWB

schwabb·eldich

schwabbeldiχ [šwàbəldiχ Bo. ; šwabəleχ D. Si. ] adj. locker, zitternd, unsicher, taumelnd: der Buch (Bauch) isch m'r so schw. so leer. — vgl…

schwabbelei

DWB

schwabbe·lei

schwabbelei , f. geschwätz, unverständliches, unnützes, weitschweifiges gerede. Frischbier 2, 325 b ; nd. swabb'lî Danneil 217 a ; s. DWB sc…

schwabbeler

DWB

schwabbe·ler

schwabbeler , m. ein schwätzer, vgl. das vorige wort und schwabbeln. schwappeler, ein übereilter, unbedachtsamer mensch. Schmid 485 ; nd. en…

schwabbelhans

DWB

schwabbel·hans

schwabbelhans , m. schwätzer Frischbier 2, 325 b ; siehe schwabbeljochen, -peter, -meier und schwabbeln.

schwabbelhauer

DWB

schwabbel·hauer

schwabbelhauer , m. aufschneider, groszsprecher; schwappelhauer Spreng bei Seiler 266 b . schwappenhauer Klein 2, 148 .

schwabbelicht

DWB

schwabbe·licht

schwabbelicht , schwabbelig , schwabblicht , schwabblig , adj. ( s. schwappelig), schlotternd, überschwankend von weicher oder flüssiger mas…

schwabbelig

Pfeifer_etym

sch·wabbelig

schwapp Interjektion, lautnachahmend für ein kurzes, klatschendes Geräusch, besonders für plötzliches Überlaufen von Flüssigkeiten, seit dem…

Schwabbelmaul

RhWB

schwabbel·maul

Schwabbel-maul PfWB (s. S.) Erk-Baal ; -əlts- Sol-Leichl n.: verächtl. 1. der Mund als Organ des Schwatzens. — 2. Schwätzer.

schwabbel als Zweitglied (1 von 1)

geschwabbel

DWB

geschwabbel , n. das schwabbeln, geschwätz Jahn merke z. d. volksth. 176 . Frischbier preusz. wb. 1, 230 a .

Ableitungen von schwabbel (1 von 1)

geschwabbel

DWB

geschwabbel , n. das schwabbeln, geschwätz Jahn merke z. d. volksth. 176 . Frischbier preusz. wb. 1, 230 a .