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Schwabbel

nhd. bis Dial. · 5 Wörterbücher mit Anchor-Eintrag

RhWB
Anchors
5 in 5 Wb.
Sprachstufen
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6

Eintrag · Rheinisches Wb.

Schwabbel

Bd. 7, Sp. 1975
Schwabbel -əl –(meist Sg. t.), Pl. -ələ m.: 1. sachl. a. breiige, nicht feste, schwabbelnde Masse, wie Bruchstelle in der Wiese, schwammige Fettmasse am Körper, herabhängendes Fleisch bei Geschwülsten, stark hervortretende bewegliche wässerige oder fette weiche G., Wamme des Rindes Simm, Goar, Koch, Kobl, May, Daun, Prüm, Malm, Rheinb, Bo, Sieg, Waldbr; nur Wamme der Kuh Siegld-Dreisb Feuersb Hainchen (s. Bumml, Bampelhals, Wammel); -ęw- Geschwulst am Unterleib der Kuh Daun-Strohn. — b. Sg. t. das Gefühl der Unsicherheit über das Gelingen oder den Ausgang einer Sache; heə hat de Zitt (Zeit) en de Schw. geleft Malm. — c. Balken-, Seil-, Hängeschaukel Verbr. wie schw. 1 d.d. der biegsame Teil des Tabakpfeifenrohres Saarl-Berus. — e. Einbuchtung an der Sensenschneide; de Ses har en Schw. Goar-Halsenb. — 2. persönl. verächtl. m. dickleibiger Mann, dem das Fleisch am Leibe schwabbelt; f. ein solches Weib Sieg, Bo.
944 Zeichen · 30 Sätze

Lautwandel-Kette

Von der indoeuropäischen Wurzel bis zur Mundart

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  1. 15.–20. Jh.
    Neuhochdeutsch
    SchwabbelDie

    Campe (1807–1813) · +1 Parallelbeleg

    † Die Schwabbel , Mz. — n , im Hennebergschen, eine leichtsinnige weibliche Person; wahrscheinlich von Schwabbeln II ) 2…

  2. modern
    Dialekt
    Schwabbel

    Pfälzisches Wb. · +2 Parallelbelege

    Schwabbel , Schwabbeler 'Schwätzer, Dummschwätzer' s. Schwappel, Schwappeler .

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Wortbildung

Komposita & Ableitungen mit schwabbel

33 Bildungen · 32 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen

Zerlegung von schwabbel 2 Komponenten

schwab+bel

schwabbel setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.

schwabbel‑ als Erstglied (30 von 32)

schwabbelbauch

DWB

schwabbel·bauch

schwabbelbauch , m. fetter, schlotternder bauch. schwappelbauch, venter collativus, pantices Stieler 1962 .

Schwabbelbruch

RhWB

schwabbel·bruch

Schwabbel-bruch (s. S.) Birkf-Idar , Simm , Goar-Holzf Pfalzf (-ęb-), Bernk-Bollenb , Prüm-Mürlenb 1860 m.: Bruchstelle, Torfmoorstelle, wo …

schwabbeldiχ

LothWB

schwabb·eldich

schwabbeldiχ [šwàbəldiχ Bo. ; šwabəleχ D. Si. ] adj. locker, zitternd, unsicher, taumelnd: der Buch (Bauch) isch m'r so schw. so leer. — vgl…

schwabbelei

DWB

schwabbe·lei

schwabbelei , f. geschwätz, unverständliches, unnützes, weitschweifiges gerede. Frischbier 2, 325 b ; nd. swabb'lî Danneil 217 a ; s. schwab…

schwabbeler

DWB

schwabbe·ler

schwabbeler , m. ein schwätzer, vgl. das vorige wort und schwabbeln. schwappeler, ein übereilter, unbedachtsamer mensch. Schmid 485 ; nd. en…

schwabbelhans

DWB

schwabbel·hans

schwabbelhans , m. schwätzer Frischbier 2, 325 b ; siehe schwabbeljochen, -peter, -meier und schwabbeln.

schwabbelhauer

DWB

schwabbel·hauer

schwabbelhauer , m. aufschneider, groszsprecher; schwappelhauer Spreng bei Seiler 266 b . schwappenhauer Klein 2, 148 .

schwabbelicht

DWB

schwabbe·licht

schwabbelicht , schwabbelig , schwabblicht , schwabblig , adj. ( s. schwappelig), schlotternd, überschwankend von weicher oder flüssiger mas…

schwabbelig

Pfeifer_etym

sch·wabbelig

schwapp Interjektion, lautnachahmend für ein kurzes, klatschendes Geräusch, besonders für plötzliches Überlaufen von Flüssigkeiten, seit dem…

Schwabbelmaul

RhWB

schwabbel·maul

Schwabbel-maul (s. S.) Erk-Baal ; -əlts- Sol-Leichl n.: verächtl. 1. der Mund als Organ des Schwatzens. — 2. Schwätzer.

Ableitungen von schwabbel (1 von 1)

geschwabbel

DWB

geschwabbel , n. das schwabbeln, geschwätz Jahn merke z. d. volksth. 176 . Frischbier preusz. wb. 1, 230 a .