Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schüttern verb.
schüttern , verb. quassare, tremere; erst nhd. begegnende, aber im 16. jahrh. landschaftlich schon verbreitete iterativbildung zu schütten ( s. dort ), in der bedeutung an das älter bezeugte schütteln rührend, aber doch gegen dieses im allgemeinen stärkeren sinnes, welcher in erschüttern ( theil 3, 976) besonders deutlich hervortritt; eigentlich transitives verb neben dem intransitiven schottern ( sp. 1613), wie schütteln ( oben sp. 2107) neben schotteln, hat es dieses schottern zurückgedrängt und sich selbst neben wahrung seiner transitiven fügung an seine stelle gesetzt. niederdeutsch entspr…