Eintrag · Mhd. Wb. (Benecke/Müller/Zarncke)
SCHRANZ stm.
a. eigentlich. der tempel umbehange ganz muosten dulten manegen schranz Barl. 75,4. sîn schilt gewan nie scherte, er ist heil unde ganz und enphie nie von slage schranz Albr. 30,175. vgl. troj. s. 161. d. 214. d. daʒ gemiure muoʒ enpfâhen manegen schranz das. s. 167. d. ich büeʒe im sîner brüche schranz: den kan ich wol gelîmen zein ander hie mit rîmen das. s. 2. d. ganz ân allen schranz MS. 2,200. a. Frl. FL. 14, 13. Jerosch. 14. a. ganz sunder allen schranz das. 39. d. Pass. 233, 92. ir hemde stêt ungenæt mit wîtem schranz Keller 6,27. den slac wolt er dâ rechen mit eines stiches schranze troj. s. 199. b. — plural. schrenz und wîtiu löcher schriet er durch liehte schilte das. s. 211. b.
b. bildl. diz machet mir vil manegen schranz in allem mînem lebene Marleg. 21,123. mit triuwen âne schranz Parz. 189,17. 239,12. dîn lop stêt âne schranz MS. 1,28. b. vgl. g. sm. 1475. Bon. 94,10. ân alles wandels schranz troj. s. 308. b. ân alles haʒʒes schranz Hätzl. 2,25,76. sunder schranz Jerosch. 47. d. sunder allen schranz Pass. K. 180,64. fragm. 45. sunder valschen schranz Kirchb. 823,58.