Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schnott
schnott , rotz, s. DWB schnodder .
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schnott , rotz, s. DWB schnodder .
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Rheinisches Wb.
Schnott das Wort, ndl. snot, mnd. snotten, mit dem Schnotz (s. u.) zu vergleichen ist, ist als -ǫt Klevld einschl. Geld …
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Wortbildung
41 Bildungen · 40 Erstglied · 0 Zweitglied · 1 Ableitungen
Zerlegung von schnott 2 Komponenten
schnott setzt sich aus 2 eigenständigen Lemmata zusammen. Die Klammerung zeigt die Hierarchie der Komposition; Klick auf einen Bestandteil öffnet seine Etymologie.
DWB
schnottbörs , m. eine börsart, die sich durch einen schleimigen überzug auszeichnet Campe ( brem. wörterb. 4 , 900); vergl. schnottfisch.
DWB
schnotter , m. neben schnodder ( s. dieses ), rotz, nasenschleim: zücht sich ein kind recht, dʒ jm der schnotter oder kengel nitt zuo der na…
RhWB
Schnotter-beere -bEs Klev f.: Beere der Eibe.
RhWB
Schnotter-belle -bęl Klevld, Kref f.: verächtl. 1. Nasenausfluss, Rotzfaden, –nase. RA.: De Schn.ə plogt ene mehr as de Brommflegen Dinsl-Ga…
RhWB
Schnotter-dose -dū·ə.s Kref-Fischeln f.: verächtl. 1. Rotznase. — 2. übertr. a. Junge mit R. — b. junger, unreifer Bursche.
PfWB
Schnotterer m. : FlN, amtl. Auf dem Schnotterer [ LA-Ilbh ], ehemals nasse, lehmige Äcker. a. 1612: zue Schnottern [BrPr. Nr. 286, Bl. 103 (…
PfWB
Schnotteres m. : ' unsteter, zerfahrener Mensch ', Schnodderes (šnǫdərəs) [ BZ-Wind ].
Idiotikon
schnottereⁿ Band 9, Spalte 1368 schnottereⁿ 9,1368
RhWB
schnotter-faul -vūl MGladb Adj.: völlig verfault.
RhWB
Schnotter-fresser Grevbr-Elfgen m.: verächtl. 1. schmutziger Junge mit Rotznase. — 2. junger, unreifer Bursche.
RhWB
Schnotter-gat -jāt Mörs n.: verächtl. Nasenloch; Jong, de kann ek, de sall ek wäll för die Schn.gäter dasche (dreschen)! beim Kartensp. gesa…
DWB
schnotterig , adj. , zum vorhergehenden gebildet, siehe schnodderig.
RhWB
Schnotter-junge (s. S.) Allg. m.: -fresser.
RhWB
Schnotter-käuse -kȳ:s Bergh-Blatzh Elsd Heppend Hüchelhv f., m.: verächtl. dass.
RhWB
Schnotter-kei Mörs-Rheinbg m.: verächtl. Rotzfaden.
RhWB
Schnotter-kitz -tər,- –- Mörs f.: verächtl. Rotzfaden.
RhWB
Schnotter-kote -kōt Emmerich f.: verächtl. Rotznase.
RhWB
Schnotter-kruste -kǫrst Klev ; -kǫs Bergh-Pütz f.: verächtl. Nasenpopel.
RhWB
Schnotter-küben -kȳ:və Bergh-Blatzh , Jül-Röding (abseits) n.: 1. verächtl. Rotznase. — 2. übertr. a. Rotzjunge. — b. junger, unreifer Bursc…
RhWB
Schnotter-küken Allg. n.: 1. verächtl. Rotzfaden. — 2. übertr. junger, unreifer Bursche.
RhWB
Schnotter-lapp Bergh-Elsd m.: verächtl. Taschentuch.
RhWB
Schnotter-loch -lōək MGladb-Giesenk n.: Nasenloch, Nüster des Pferdes.
DWB
schnottern , verb. neben schnoddern, s. dieses.
RhWB
Schnotter-nase (s. S.) Allg. f.: verächtl. 1. Rotznase. — 2. übertr. junger, grüner Bursche.
RhWB
Schnotter-nolles (-arnold) Bergh-Heppend m.: verächtl. Junge mit Rotznase.
RhWB
Schnotter-plack MülhRuhr m.: verächtl. Taschentuch.
RhWB
Schnotter-pos -ō- Geld-Straelen m.: verächtl. Grünschnabel.
RhWB
Schnotter-put -ū- Grevbr n.: verächtl. Kind mit Rotznase; lästiges K.
RhWB
Schnotter-sack Kref m.: verächtl. 1. Junge (Kind) mit Rotznase. — 2. übertr. sudernde Tabakpfeife.
RhWB
Schnotter-tuch -dūk Mörs-Xanten ; -ǫdər- Ossenbg ; -ǫt- Grevbr-Otzenr , Jül-Röding ; -ut- Erckörrenz n.: verächtl. Taschentuch.
DWB
schnotte , f. rotz, s. DWB schnodder .