Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schmollen verb.
schmollen , verb. subridere, aliquid aegre ferre, erst im späteren mhd. als smollen belegte ablautbildung zu mhd. smielen, lächeln, mit der allgemeinen bedeutung das gesicht verziehen, aus der sich die folgenden abspalten. 1 1) das gesicht zum lachen, lächelnd verziehen, lächeln: subridere, schmollen Dief. 561 b ; schmollen, schmöllelen, schandlächlen, subridere Maaler 358 c . diese bedeutung ist der ausgebildeten schriftsprache fremd; einige male begegnet sie bei Schiller ; s. auch den beleg aus Uhland unter c; der gebrauch ist oberdeutsch, vgl. Schm. 2, 549 . Höfer 2, 102. 1@a a) ohne nähere…