Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
erschmollen
erschmollen , subridere: es söllend ouch die rotterischen ( factiosi ) prediger nit erschmollen, wie si fründlich könnend, dasz ich dise meinung anzeig. Zwingli 2, 319 . die mhd. ersmielen und ersmieren, lächeln sind uns erloschen, erschmollen hängt genau zusammen damit, wie sich smielen mit schmollen berührt und unter diesem wort genauer zu erörtern ist. bei Maaler 358 c erscheinen auch schmollen und schmöllelen noch in der bedeutung von lächeln, woraus sich allmälich die von leicht zürnen ergab. wer etwas übel nahm und zu grollen anhebt, der schweigt und lächelt.