Eintrag · Etym. Wb. des Deutschen (Pfeifer)
schminken
schminken
Schminke f. ‘kosmetisches Mittel zum Färben der (Gesichts)haut, der Lippen und der Augenpartie’. Frühnhd. smicke und mit Nasaleinschub md. smyncke (15. Jh.), mnd. sminke (vgl. ostfries. smink(e) ‘fette, weiche Tonerde’) ist wohl als Verbalsubstantiv (mit md. nd. Lautstand) zu ahd. mhd. smeichen, mnd. smēken ‘liebevoll streichen, streicheln, liebkosen’ (s. schmeicheln) gebildet und stellt sich mit diesen sowie mit 1schmeißen (s. d.) zur Wurzel ie. *smē-, *smēi- ‘schmieren, darüberwischen, -streichen, darüber hinreiben’, so daß Schminke etwa als ‘Streich-, Schmiermasse’ zu verstehen ist. – schminken Vb. ‘Schminke auftragen, die (Gesichts)haut färben’ (15. Jh.), mnd. sminken.