Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlupfwinkel m.
schlupfwinkel , m. , vgl. schlupfloch und schliefwinkel . zu den belegen für letzteres ist nachzutragen: schleufwinckel, latebra Dentzler 2, 251 b ( vgl. unten ); wohnbehausung, garten und andere schlieffwinckel. Abele 4, 252 . nach Weigand 2, 597 erst 1678 bezeugt, doch findet es sich schon 1499 und zwar in der sonst nicht üblichen bedeutung ' winkel zum durchschlüpfen, enges gäszchen ': nach da by ist ein schlupfwinckel ( ibi angiportum propter est ) .. Syr. da durch würst gon. De. ist doch der schlupfwinckel nit durchgeng. Ter. 111 b ( Adelphi 576—8). gewöhnlich ein winkel zum hineinschlüpf…