Hauptquelle · Grimm (DWB, 1854–1961)
schlempe f.
schlempe , f. 1 1) rückstand, spülicht, besonders bei der branntweinbrennerei, wo sie als viehfutter benutzt wird; mit kornbranntweinschlempe füttern, s. oben schlampe 2, sp. 438. hierzu schlempekohle, -pottasche, schlempeprober Karmarsch-Heeren 3 7, 698. 2 2) schlempe, f. vorlage an einer thür, durch deren öhr der kloben geht. Schmid 466 ( vgl. schlenge , m. ). in der folgenden stelle bezeichnet es nicht die ' vorlage ', sondern den riegel: verwahrete die thür täglich von auszen mit einer schlämpen oder einfallenden rigel. eselkönig 308. schleisze am buch: ( bücher ) mit gold und silber gesch…